Vom Plan bis zur Autobahn

zuletzt aktualisiert am: 17.09.2019
Wozu wird eigentlich eine neue Strecke gebaut? Wer entscheidet das und warum dauert das so lange? Fragen, die Sie sich mit Sicherheit schon einmal gestellt haben, möchte ich, als Projektverantwortliche für Planungsprojekte in der ASFINAG in diesem Blogartikel beantworten.
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7 Kommentare
Siegfried Oppenauer vor 6 Monaten

Bedanke mich für Ihre umfassende Information und wünsche Ihnen viel Erfolg bei einer raschen Umsetzung der Umfahrungen Ost und West in Linz!

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Asfinag vor 5 Monaten

Sehr gerne! Darüber hinaus vielen Dank für die Erfolgswünsche. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine gute und sichere Fahrt!

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Siegfried Oppenauer vor 6 Monaten

Es ist gut,dass jetzt in Linz mit den Umfahrungen etwas geschieht,man hat viel zulange geschlafen oder sich auf Umweltprüfverfahren ausgeredet.Die Unterflur Umfahrung mit dieser Hängebrücke finde ich persönlich viel zu aufwändig,Sie müssten viel besser als ich die Signale auf der Westautobahn wie Stau oder Unfall im Bindermichl - Tunnel kennen. Ich hätte diesbezüglich einen Vorschlag die 3.Spur Richtung Wien mit einer höheren Geschwindigkeit fahren zu lassen als die blockierten 2 Spuren nach Linz. Das funktioniert auch in Berlin und würde auch die vorhandenen Überflurweg und Informationhinweiser rechtfertigen. Bin mit den Leistungen der ASFINAG ansonsten sehr zufrieden.Fahre fast 2 wöchig auf der A1 Richtung Linz oder Salzburg und sehe was sich da abspielt.Die 140 wirken sich bei meinen Verbrauch mit Automatik sogar günstig aus.Auch die 140 werden besser eingehalten als die 130 und machen den Verkehr in diesem Bereich viel flüssiger . Das Rechtsabbiegen war schon 1985 Standard in Berlin und hat super funktioniert.

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Siegfried Oppenauer vor 6 Monaten

Ich kann nicht verstehen,dass 2 wichtige Umfahrungen in Linz blockiert werden.Ich sehe ein Unvermögen der Politik.Seit der ÖVP Politiker Hiesel in Pension ist geschieht überhaupt nichts mehr.OÖ ist Nettozahler in Österreich und hier geschieht 0.In Niederösterreich werden laufend Brücken und eine Autobahn ins Niemandsland gebaut. In Linz werden Brücken niedergerissen bevor ein Ersatz vorhanden ist.Außerdem wäre eine Ost-Umfahrung mit Einbindung in die A1 im Bereich Pichling-Asten kein Problem.Außerdem wäre eine Westumfahrung über Leonding -Kürnberg mit Donaubrücke und Einbindung in die A1 Bereich Traun -Hörsching Überflur weit günstiger und kostengünstiger als diese Unterflur - Westumfahrung.Ich verstehe dieses Unvermögen der Planer und der Politik von ÖVP/SPÖ/FPÖ überhaupt nicht,wobei günstigere Lösungen auf der Hand liegen. Es ist eine jahrelange Frotzelei der Steuerzahler in Oberösterreich!Ich frage mich wie lange dies die Bevölkerung noch gefallen lässt!

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Asfinag vor 6 Monaten

Sehr geehrter Herr Oppenauer, gerade Oberösterreich stellt österreichweit einen besonderen Investitionsschwerpunt der ASFINAG. In keinem anderen Bundesland werden aktuell so komplexe, große und auch kostenintensive Projekte umgesetzt. Allein im Jahr 2019 investiert die ASFINAG in Oberösterreich rund 141 Euro Millionen, in der aktuellen Sechs-Jahres-Planung der ASFINAG sind bis 2024 rund 940 Millionen Euro allein für Oberösterreich budgetiert. Neben vielen anderen Projekten steht gerade die Landeshauptstadt Linz im Fokus der Investitionen. Der Ausbau der Voestbrücke an der A 7 Mühlkreis Autobahn auf acht Fahrspuren bringt ab Sommer 2020 weniger Stau beim Queren der Donau. Das gilt auch für den Neubau der Donaubrücke der A 26 Linzer Autobahn weiter westlich. Sie wird die Nibelungenbrücke ab 2023 um 20.000 Fahrzeuge pro Tag entlasten. Hinsichtlich der Linzer Osttangente betreibt das Land OÖ derzeit eine Korridorsicherung um die Grundlagen für dieses Projekt zu schaffen. Liebe Grüße, Ihre ASFINAG

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Asfinag vor 7 Monaten

Lieber Tim, wir danken Ihnen für Ihr ehrliches Feedback und Ihre Anregungen. Ihren Vorschlag einen Artikel über die Beauftragungs-, Bau- und Abnahmephase zu schreiben nehmen wir gerne an. Es war nicht unsere Absicht Einsprüche als "böse" zu deklarieren, oder in Frage zu stellen, sondern einfach zu erklären, wieso manche Dinge mehr Zeit brauchen. Viele unserer Kundinnen und Kunden fragen uns immer wieder, wieso sich der Bau einer Autobahn oder Schnellstraße so oft verzögert. Liebe Grüße, Ihre ASFINAG.

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Tim vor 7 Monaten

Danke für diesen interessanten Artikel! Er deckt meiner Meinung nach aber eher "von der Idee zum Plan" und nicht "vom Plan zur Autobahn" ab. Eine Ergänzung um Beauftragungs-, Bau- und Abnahmephase wäre durchaus spannend um dem Titel gerecht zu werden! Inhaltlich möchte ich anmerken: Einspruchsmöglichkeiten und Zeitverzögerungen dürfen durchaus mal kritisch erwähnt werden bzw. ist es ok hier beide Seiten zu Wort kommen zu lassen. Ihr übertreibt es aber etwas mit der Message "Einsprüche sind böse". Diese haben eine ganz stark verankerte demokratische Funktion und sind daher nicht in Frage zu stellen, auch wenn sie Zeit und Geld kosten.

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