Ein Projekt der Superlative: die Donaubrücke der A 26

zuletzt aktualisiert am: 05.04.2019
Unmittelbar westlich der Landeshauptstadt Linz, zwischen den steilen felsigen Flanken des Donautals, entsteht ein weltweit einzigartiges Bauwerk – die Donaubrücke an der A 26.
Ein herausforderndes Umfeld, die komplexe Genehmigungslage sowie knappe Platzverhältnisse vor Ort, stellen unser Projektteam vor große Herausforderungen. Technik, Baulogistik und Menschen leisten hier Höchstarbeit, allen voran unser Projektleiter Franz Sempelmann.
Visualisierung der Donaubrücke A 26
22 Kommentare
Lukas Gabriel vor 3 Tagen

Hallo Herr Pöcheim, ich habe beim Vorbeifahren gesehen, dass auf der Urfahranerseite ein Fahrzeugkran steht bzw aufgebaut wird. Mich würde interessieren, wofür dieser Fahrzeugkran verwendet wird? Auf der Linzerseite ist der Tunnel der ersten Rampe schon relativ lang, Wie oft wird bei diesem Tunnel gesprengt und um wieviel wird der Tunnel pro Sprengung länger?

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Martin Pöcheim heute 08:00

Hallo Herr Gabriel! Der Autokran / die Autokräne werden in den nächsten Tagen einen sehr großen Turmdrehkran aufbauen, der von der B127 aus das Baufeld oben am Ankerblock Nord bedienen wird. Zum Tunnelvortrieb auf der Linzer Seite: derzeit haben wir einen Abschlag (eine Sprengung) pro Tag. Das ist u.a. (noch) den beengten Platzverhältnissen geschuldet. Pro Abschlag schaffen wir aktuell zwischen 1 und 2 Meter Tunnelvortrieb. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Maria vor 4 Wochen

Sehr geehrter Herr Pöcheim! Ich fahre täglich an der Baustelle vorbei (freue mich, wenn ich keinen Umweg über die Nibelungenbrücke mehr machen muss) und habe zwei Fragen: - Wann wird voraussichtlich mit dem Spannen der Seile begonnen und - auf der Linzer Seite wurde die Fahrbahn verbreitert. Was ist damit geplant? Danke für Ihre gelegentliche Rückinfo.

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Martin Pöcheim vor 3 Wochen

Hallo Maria! Leider wurde auch der Zeitplan für die A26 aufgrund Covid-19 etwas in Mitleidenschaft gezogen. Die ersten Tragseile werden wir voraussichtlich Anfang 2021 auf der Baustelle haben und dann mit der Montage über die Donau beginnen. Die Verbreiterung der Fahrbahn auf der Linzer Seite dient schlicht der Gewinnung von mehr Platz. Das Baufeld ist in diesem Bereich extrem beengt, daher wird die B129 Eferdinger Straße ein Stück zur Donau hin verschwenkt. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Markus vor 1 Monat

Sehr geehrter Herr Pöcheim, vielen Dank für die Möglichkeit, Fragen zu den Bauarbeiten zu stellen. Wann wird mit den Tunnelarbeiten für die Zufahrten begonnen?

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Martin Pöcheim vor 1 Monat

Hallo Markus! Vielen Dank für die Frage an dieser Stelle! Wir treffen bereits in der letzten Aprilwoche die Vorbereitungen, ab Mai laufen dann die Arbeiten zur Errichtung der Rampentunnel für die spätere Auffahrt von den Landesstraßen auf die A26-Hängebücke (die ca. 10 m über dem derzeitigen Straßenniveau der B127 bzw. B129 liegen wird). Mit den Arbeiten beginnen wir zunächst auf der Linzer Seite (B129). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Markusaa vor 1 Monat

Sehr geehrter Herr Pöcheim, vielen Dank für die Möglichkeit, Fragen zu den Bauarbeiten zu stellen. Wann wird mit den Tunnelarbeiten für die Zufahrten begonnen?

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Mario vor 1 Monat

Hallo ! Können Sie mir sagen was auf der Urfahraner-Seite der Brücke neben dem Ankerblock errichtet wird. Eine Stahlbaukonstruktion mit Geländer. Eine Plattform ??? Aber wofür ???

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Martin Pöcheim vor 1 Monat

Guten Morgen Mario! Wir errichten dort eine Beobachtungs- und Kontrollplattform die v.a. den zahlreichen Bauaufsichten und Fachpersonen in den nächsten Jahren einen guten Überblick über die Baustelle ermöglichen wird (aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse innerhalb des Baufeldes ist das eine wesentliche Sicherheitsmaßnahme). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Martin vor 6 Monaten

Guten Tag! Ich bin Anwohner der B129 und bemerke seit Beginn der Bautätigkeiten eine starke Zunahme an LKW , welche von dieser Baustelle Material Richtung Eferding abtransportieren. Wie lange werden diese Fahrten noch in etwa andauern? Der Großteil sollte dann in Zukunft laut Projektbeschreibung ja per Schiff abtransportieren werden. Mfg

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Martin! Tatsächlich wird das Material (Bodenaushub und Felsabtrag) der aktuell laufenden Arbeiten südlich der Donau genehmigungskonform über die B129 in Richtung stadtauswärts abtransportiert. Diese Arbeiten werden noch vss. bis Februar 2020 laufen. Die Arbeiten zur Errichtung der Schiffsanlegestelle laufen parallel auf Hochtouren. Später erfolgt dann der Abtransport von Ausbruchsmaterial aus dem Tunnel Freinberg - wie von dir erwähnt - mittels Schiff über die Donau. Aber auch hier werden in der Startphase, nämlich bis die notwendigen Installationen im Berg (Förderbänder, Brecher etc.) hergestellt sind, auf einen Transport mit LKW angewiesen sein. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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RS vor 8 Monaten

An jeder Baustelle gibt es Baustellenstrom, aber wenn die Arbeitschiffe der ASFNIAG am Donauufer festmachen, dann laufen bei Tag und bei Nacht die unweltfeindlichen Schiffsdiesel (von Fr Nm bis So Früh ohne Pause), verpesten damit zusätzlich die Luft und produzieren neben den vielen Schadstoffen auch noch unnötigen Lärm, der besonders in den Nachtstunden weit zu hören ist. Bravo für so viel Weitsicht und gelebten Umweltschutz. Kein Wunder, das unsere Kinder inzwischn Sturm gegen so viel Ignoranz laufen.

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Guten Tag RS (unbekannterweise)! Das erwähnte Stromaggregat versorgt die tagsüber auf der schwimmenden Plattform benötigten Geräte und lädt die Akkus für den Nachtbetrieb. Aufgrund der laufenden Positionswechsel hat dieses Arbeitsgerät keinen dauerhaften Stromanschluss (wie auch andere mobile Arbeitsgeräte wie Bagger und LKW). Während der Nacht läuft das Stromaggregat nicht. Alle auf der Baustelle verwendeten Geräte entsprechen gem. UVP-Bescheid modernen Standards. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Unbekannterweise vor 8 Monaten

Ich denke, Sie verstehen da etwa nicht ganz, vlt auch beabsichtigt. Daher nochmals und in anderen Worte: Es läuft offenbar der Schiffsdiesel zur Stromversorgung sobald das Arbeitsschiff an der Lände verheftet wird, also dort festgemacht hat (direkt vor den dortigen Wohnhäusern und genau gegenüber dem Naherholungsgebiet in Alturfahr). Während das Schiff am Wasser im Einsatz ist, stellt ein laufender Schiffsmotor ja in der Regel einen verständlichen Nutzen dar. Der Schiffsdiesel läuft also außerhalb der Arbeitszeit Tag und Nacht! Mit entsprechendem Lärm und Gestank. Letztes WE von Fr Nm bis Mo Morgen durchgehend, nun offenbar auch während der Woche ab Arbeitschluss bis in den Morgen. Sollte das ein "UVP-Bescheidmässiges" Stromaggregat sein (was ich bei dem Lärm und Gestank stark bezweifle), dann werden Sie falsch informiert. Da gehört ein Stromanschluss gelegt, aber pronto.

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Asfinag vor 7 Monaten

Lieber RS, wir haben noch einmal vor Ort nachgefragt. Grundsätzlich wird das Schiffsaggregat im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh nicht in Betrieb genommen. In den letzten Wochen fielen leider einmal die Batterien aus, welche für die Versorgung des Schiffes über Nacht zuständig sind. Deswegen mussten die Aggregate auch die Nacht durchlaufen. Das ist bereits behoben und stärkere Batterien besorgt. Freundliche Grüße, Ihre ASFINAG

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Christoph vor 8 Monaten

Guten Tag, ein Fahrstreifen der B127 ist auf eine Länge von ca 500m seit einigen Monaten gesperrt. Bis jetzt sind aber keine Tätigkeiten erkennbar (ausgenommen Sprengungen Anfang September), die die Länge der Strassensperre begründen ? Kran/Mitarbeiter sind zentral um die Baustelle.95% der gesperrten Fläche ist leer. Ab September (Urlaubsende /Schulstart) wird dies zu großen Problemen in der Früh & am Abend für Pendlier bringen

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Hallo Christoph! Tätigkeiten in diesem Bereich finden, derzeit noch, unregelmäßig statt. Ein ständiges Auf- und Abbauen würde die Abwicklung der Baustelle massiv verzögern und verteuern. Auch der Flüssigkeit und vor allem Sicherheit des Verkehrs würde es nicht dienen, da sich Verkehrsteilnehmer ständig auf neue Situationen einstellen müssten. Die A26 wird nach Verkehrsfreigabe Verbesserungen vor allem für Pendlerinnen und Pendler bringen - bis dahin versichern wir Ihnen, dass der gesamte Bauablauf darauf ausgerichtet ist, die Verkehrsteilnehmer so wenig wie unbedingt nötig zu belasten (die virtuelle Baustelle existiert leider nicht). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Christian vor 1 Jahr

Guten Tag, ich hätte einige Fragen zur Verkehrsführung auf der Baustelle: - gibt es eigentlich eine Begründung warum auf der B127 die Richtungsfahrbahn zum Baustellenausgang stadtauswärts auf den linken Fahrstreifen mündet? Dies führt auf dieser Strecke bis Puchenau zu einer heillos mit Träumern überfüllten linken Spur, da hier oft und gerne (schon vor Errichtung der Baustelle) das Rechtsfahrgebot ignoriert wurde und dieses Verhalten mit Änderung der Verkehrsführung meiner Ansicht nach stark zugenommen hat. Ich empfinde dies als Sicherheitsrisiko da viele soweit links fahren, dass die Rückspiegel der Autos schon weit über die doppelte Sperrlinie in den Gegenverkehr ragen. - wie lange wird die Verkehrsführung auf der B127 in der Art erhalten bleiben? bis Ende der Baustelle? - wieso wurde die Verkehrsführung stadteinwärts auf der B127 nicht wieder wie bei der Baustelle zur Leitungsverlegung gestaltet? hier war der Einfädelbereich deutlich großzügiger dimensioniert und die Flüssigkeit des Verkehrs viel besser.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Christian! Vielen Dank für die Anregungen, die wir gerne einer weiteren Prüfung unterziehen werden. Selbstverständlich sind die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wie auch die Baustellensicherheit unser zentrales Interesse, wir versuchen beide Ziele bestmöglich unter einen Hut zu bekommen. Die Verkehrsführungen werden mit dem Ziel der Optimierung des Verkehrsflusses laufend begutachtet und wenn nötig und möglich angepasst. Konkret werden wir v.a. die Verkehrsführung stadteinwärts in den nächsten Wochen in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde und der Exekutive anpassen. Die Verkehrsführung im Bereich der B127 wird mindestens bis Ende 2019 in der derzeitigen Form aufrecht bleiben. Anschließend wird die Verkehrsführung den Bauphasen und dem dazugehörigen Verkehrsbescheid entsprechend angepasst, konkrete Aussagen dazu sind derzeit leider noch nicht möglich. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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GM vor 1 Jahr

Bravo; Als Linzer sehe ich die neue Brücke als Entlastung, Erhöhung der Lebensqualität und spannendes Bauwerk ..

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Markus vor 1 Jahr

Vielen Dank für die äußerst interessanten Informationen. Solche Projekte verdienen nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern auch mehr Wertschätzung, da hier Dauerhaftes für die Allgemeinheit geschaffen wird.

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mike vor 1 Jahr

endlich bekommt linz die lang ersehnten brücken ! vor allem die donaubrücke/hängebrücke a 26 dürfte nicht nur verkehrstechnisch eine absolute bereicherung werden, sondern auch als absolut attraktives merkmal im donautal, vor den toren von linz, die menschen begeistern. glück auf !

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