Ein Projekt der Superlative: die Donaubrücke der A 26

zuletzt aktualisiert am: 20.05.2022
Unmittelbar westlich der Landeshauptstadt Linz, zwischen den steilen felsigen Flanken des Donautals, entsteht ein weltweit einzigartiges Bauwerk – die Donaubrücke an der A 26.
Ein herausforderndes Umfeld, die komplexe Genehmigungslage sowie knappe Platzverhältnisse vor Ort, stellen unser Projektteam vor große Herausforderungen. Technik, Baulogistik und Menschen leisten hier Höchstarbeit, allen voran unser Projektleiter Franz Sempelmann.
Visualisierung der Donaubrücke A 26
244 Kommentare
Warrendop vor 2 Tagen

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Hermann Mittermair vor 2 Wochen

Hallo Ombudsmann, die Brücken/Tunnelbaustelle A26 läuft prima und dank Mike Wolf bekommt man damit auch immer spannend aus der 1. Reihe berichtet. Vielen Dank dafür. Eine Frage, die mich schon länger interessiert: Man kann auf den Projekt-Renderings ja klar erkennen, dass die Zufahrten zu den Tunnels bei den Zubringern/Abfahrten auf die beiden Uferstraßen heraus wohl ampelgeregelt sein werden. Mich würde interessieren, warum man sich bei der Planung nicht für kreuzungsfreie Auffahrts-/Abfahrtsrampen entschieden hat, sprich: damit auch die Zufahrttunnels eine Etage höher zu legen. Wie stellen Sie sicher, dass man da nicht erneut mit (wenn vielleicht auch mit geringeren) Staus rechnen muss. Freue mich auf Antwort. Beste Grüße

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Hermann Mittermair vor 2 Wochen

Hallo Herr Stöcklegger, Herr Emir Salihodzic hat mir auf der allg. Asfinag-Ombuds-Seite darauf schon geantwortet. Vielen Dank.

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Georg vor 2 Wochen

Hallo Herr Stöcklegger, bleiben die Tunnel eigentlich gewölbt oder wird eine Zwischendecke eingezogen? Und wo überall wird so ein Fluchttunnel abgekapselt?

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Sebastian Stöcklegger vor 11 Tagen

Hallo Georg, im Zuge der A26 Etappe 1 errichten wir die Rampentunnel südlich und nördlich der Donau. Der Rampentunnel Donau Nord wird ohne Zwischendecke ausgeführt. Bei dem Rampentunnel Süd werden die Verzweigungsbereiche ("Kreuzungsbereiche") mit Zwischendecken ausgestattet. Für die Entfluchtung stehen zusätzlich zu den Portalen noch Querschläge sowie in der Rampe 2 Donau Süd ein parallel zur Fahrbahn laufender Fluchtgang zur Verfügung. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger

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Nikolaus Stadler vor 1 Monat

Guten Morgen! Wann wird denn der Fahrbahnbelag wieder in einem Zustand sein, der nicht einer aufgetauten Straße in Mittelsibirien entspricht?

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Sebastian Stöcklegger vor 4 Wochen

Sehr geehrter Herr Stadler, aus Ihrer Anfrage geht leider nicht hervor um welchen Abschnitt es sich exakt handelt (B127, B129,...). Im Bereich der B129 haben wir derzeit den Mittelstreifen geöffnet und werden in den kommenden Wochen den Asphalt einbringen. Anschließend werden wir den Verkehr umlegen, um die Deckschicht der restlichen Fahrbahn erneuern zu können. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger

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Georg vor 1 Monat

Hallo Herr Stöcklegger, können Sie erklären was da für ein (hydraulisches?) Gerät beim Verschrauben der Seilklemmen zum Einsatz kommt? Vielen Dank! https://www.facebook.com/photo/?fbid=3263737233948670&set=g.1823652254332377

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Sebastian Stöcklegger vor 4 Wochen

Hallo Georg, das dargestellte Gerät dient zum Anspannen der Gewindestangen. Beim Spannvorgang werden durch die Gerätschaft alle 8 Gewindestangen eines Klemmdeckels gleichzeitig mit einer definierten Zugkraft angezogen. Damit auf alle Gewindestangen die gleiche Kraft aufgebracht wird, ist das System hydraulisch verbunden. Sobald die Zugkraft aufgebracht ist, wird die Mutter angezogen. Die Kontrolle der "Klemmkraft" am Seil erfolgt mittels Kraftmessdosen. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger

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Georg vor 4 Wochen

Super danke 👍

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Franz vor 2 Monaten

Guten Tag, gibt es schon ein Datum, wann mit der Montage der Hängeklemmen usw. begonnen wird. Danke! Lg

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Sebastian Stöcklegger vor 2 Monaten

Hallo Franz, nach dem Abschluss der Montage der 24 Stück Tragseile sind Zwischenschritten notwendig, um mit der Montage der Tragseilklemmen beginnen zu können. Dazu zählen unter anderem der Umbau der Kabelkrane, der Umbau der Arbeitsgerüste inkl. sicherheitstechnischer Abnahmen und vor allem die Höheneinstellung der Tragseile. Um die Tragseile in der Höhe anpassen zu können, werden am Ankerblock (bzw. genauer am Ankerschwert) Distanzscheiben eingelegt bzw. herausgenommen. Nach vermessungstechnischer Kontrolle wird dieser Prozess mehrmals wiederholt, bis die gewünschte Lage erreicht ist. Die vorliegenden Vermessungsergebnisse stimmen uns positiv, dass wir in den nächsten Wochen mit der Klemmenmontage starten können. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger.

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Baustellenbeobacher vor 2 Monaten

Liebes ASFINAG Projektleiter-Team, ich lese immer wieder gerne Eure Beiträge und Antworten, die erstens sehr kompetent und zweitens auch wirklich ausführlich und verständlich formuliert werden. Vielen Dank dafür und ein großes Lob für diese professionelle Blog-Betreuung!

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Sebastian Stöcklegger vor 2 Monaten

Lieber Baustellenbeobach(t)er, vielen Dank für die positive Rückmeldung. Wir werden weiterhin unser Bestes geben. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger (für das A26-Projektleitungsteam)

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Volkmar vor 2 Monaten

Hallo, ich denke die neue Brücke wird für Linz ein richtiges Schmuckstück. Da ich viel mit dem Rad unterwegs bin, stellt sich mir die Frage, ob ein Radweg auf der Brücke vorhanden sein wird onder nicht. Wenn nicht - warum ist das so, zumal ja dem Radverkehr eine größere Bedeutung auch von Seiten der Politik zuteil wird und über den ökologischen Vorteil muss man ja nicht sprechen...

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Sebastian Stöcklegger vor 2 Monaten

Hallo Volkmar, auch ich bin sehr gerne mit dem Rad unterwegs und pendle tagtäglich über die Nibelungenbrücke ins Stadtzentrum. Deswegen ist mir die Mobilität mit dem Fahrrad in Linz ein persönliches Anliegen. Bei der Donauquerung der A26 Linzer Autobahn wird es keine Überfahrtsmöglichkeit für Radfahrer geben. Technisch gesehen spricht der große Höhenunterschied von über 10m zwischen Landesstraße und Brückendeck stark dagegen. Wir würden riesige Wendelrampen, oder gar einen Aufzug für die Radfahrer benötigen. Als Alternative steht der neu ausgebaute Radweg am nördlichen Ufer der Donau und die Querung über die Nibelungenbrücke zur Verfügung. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger

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Georg vor 2 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, mal eine technische Veständnisfrage: wenn die Seilpakete nun mit den Klemmen zusammengeschraubt und damit fix verbunden werden und dann erst der Großteil des Gewichtes kommt (Hängeseile, Fahrbahnträger und Aufbau), ist die Belastung dann noch gleichmäßig auf die Seile verteilt wenn diese unter Belastung sind? In einer ähnlichen Situation im Kleinformat würde man wahrscheinlich die Seilklemmen montieren aber erst unter Last ganz festziehen, aber das geht hoer natürlich nicht 😅

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Sebastian Stöcklegger vor 2 Monaten

Hallo Georg, es ist völlig korrekt, dass im Zuge der Brückenmontage und der damit einhergehenden Vergrößerung des Gewichts, eine geringfügige Verlängerung der Tragseile von statten geht. Jeder einzelne dieser Montagezustände wird von unserem Projektanten simuliert, um die Bauteile, bevor sie sich in der Endlage befinden, vermessungstechnisch kontrollieren zu können. Folglich werden die Klemmen bei der Montage nicht exakt lotrecht eingebaut, um in Endlage lotrecht zu sein. Die Verdrehung der Klemmen ist bei den 30 Achsen unterschiedlich groß, aber bei allen Klemmen sehr klein. Aus diesem Grund und weil leichte Dehnungen durch den elastischen Baustoff Stahl gut aufgenommen werden können, ist eine gleichmäßige Belastung der Tragseile gegeben. Freundliche Grüße, Sebastian Stöcklegger

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Georg vor 2 Monaten

Danke Herr Stöcklegger für die ausführliche Erklärung 👍

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Christian vor 3 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, im vorherigen Post wurde ein Baustart für den zweiten Bauabschnitt für 2025 terminiert. Nun habe ich gehört dass aufgrund des guten Baufortschritts schon mit den Grabungen für die Tunnelröhren zum Bahnhof begonnen wurde. Ist das richtig? Wie groß wird die Baustelle am Tunnelportal Bahnhof werde? Sprich der Tunnel in offener Bauweise gebaut. Danke und liebe Grüße Christian

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Martin Pöcheim vor 3 Monaten

Hallo Christian! Für die Etappe 2 (Donau - Bahnhof - Waldeggstraße) werden derzeit noch keine Bauarbeiten durchgeführt. Einzelne Projektbestandteile der Etappe 1 (Hängebrücke und Tunnelrampen) werden zwar später genutzt, um den Tunnel Richtung Bahnhof auffahren zu können (zB als Baustellenzufahrt / Baustelleneinrichtungsfläche, das war aber immer so geplant). Für die Etappe 2 laufen derzeit die Planungen des Bauprojekts auf Hochtouren und werden bis ins Jahr 2023 abgeschlossen. Konkrete Angaben, etwa zur Baustelleneinrichtung im Bereich des Bereichs Bahnhof / Kärntnerstraße oder der Waldeggstraße, können wir derzeit leider noch nicht machen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26).

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Christian vor 3 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, im vorherigen Post wurde ein Baustart für den zweiten Bauabschnitt für 2025 terminiert. Nun habe ich gehört dass aufgrund des guten Baufortschritts schon mit den Grabungen für die Tunnelröhren zum Bahnhof begonnen wurde. Ist das richtig? Wie groß wird die Baustelle am Tunnelportal Bahnhof werde? Sprich der Tunnel in offener Bauweise gebaut. Danke und liebe Grüße Christian

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Vera vor 3 Monaten

Lieber Herr Pöcheim, ab wann wird der Tunnelabschnitt unter der Tauberstraße, Ziegeleistraße gegraben? Wann wird der Durchbruch in der Ziegeleistraße/Bahnhofsnähe ca. passieren? Was versteht man unter einem Tunnelanker? Wo werden die Belüftungschächte beim Freinberg/Froschberg sein? Mfg & viel Erfolg, Vera

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Martin Pöcheim vor 3 Monaten

Hallo Vera! Der angesprochene Tunnel Freinberg wird im Zuge der Etappe 2 der A26 aus derzeitiger Sicht von 2025 bis 2029 errichtet. Wann genau welcher Abschnitt errichtet wird, ist aktuell Gegenstand der intensiv laufenden Detailplanungen. Ganz generell wird der Tunnel im Bereich der Waldeggstraße in so genannter „offener Bauweise“ errichtet, d.h. es wird eine offene Baugrube ausgehoben um den Tunnel zu bauen. Vom Knoten Bahnhof bis zur Donau wird der Tunnel dann in geschlossener bzw. so genannter „bergmännischer“ Bauweise aufgefahren, d.h. es wird unter Tage gesprengt oder gegraben (klassischer Tunnelbau wie derzeit beim Bau der ersten Etappe der A26). Mit einem Tunnelanker werden Gesteinspakete verbunden, sodass das umgebende Gestein tragfähiger wird. Man nützt damit das Gebirge zum Abtrag der Lasten. Für den Tunnel sind – wie auch in der Umweltverträglichkeitsprüfung abgebildet - keine Entlüftungsschächte erforderlich (d.h. es werden auch keine solchen errichtet). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 3 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, die fertige Tunnelwand des Abschnitts der gerade betoniert wird hat eine Abstufung auf ca. halber Höhe. Gibt es dafür irgend einen speziellen Grund?

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Georg vor 3 Monaten

Ich glaube die Antwort selbst herausgefunden zu haben. Es wird in 2 Schritten betoniert, erst die „Wände“ auf beiden Seiten und anschließend die „Decke“. So entsteht diese Kante statt einer durchgehenden Rundung.

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Georg vor 3 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, jetzt wo alle Seile montiert sind, wird der Seilzug über die Donau bereits abgebaut oder erst wenn der ganze Kabelkran demontiert wird? Frohe Ostern!

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Martin Pöcheim vor 3 Monaten

Hallo Georg! Die bestehende Hilfsseilbahn für das Einziehen der Tragseile wird im nächsten Monat auf die Bedürfnisse des nächsten Montageschritts (Montage Hängerklemmen) umgebaut. Für die Montage der Hängerklemmen benötigen wir eine „Hilfsseilbahn“ für eine zu errichtende mobile Arbeitsplattform (wird ein sehr luftiger Arbeitsplatz hoch über der Donau). Die beiden Kabelkräne werden dann die Klemmen, das Werkzeug und die Mannschaft über die Donau transportieren. Der Kabelkran wird aus derzeitiger Sicht übrigens bis ins Frühjahr 2023 benötigt: nach der Fertigstellung des Seiltragwerks und nach dem Einheben des Stahlfahrbahnträgers benötigen wir den Kabelkran noch für das Auflegen der Stahlbetonfertigteile. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 4 Monaten

22 von 24 sind mit heute Samstag montiert.

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Gerhard Frisch vor 4 Monaten

Sehr geehrter Herr Pöchein ! Können Sie bekanntgeben wie viele Seile mit Freitag den 08.04. 2022 schon über die Donau gezogen wurden, und ab wann mit der Montage der Tragseile für die Brückenelemente begonnen wird. Vielen Dank

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Martin Pöcheim vor 4 Monaten

Hallo Herr Frisch! Wie Georg oben geschrieben hat (danke Georg fürs Aushelfen), halten wir aktuell bei 22 von 24 Tragseilen. Das Team ist motiviert und ehrgeizig, die 24 Stück noch in der Karwoche fertig zu machen. Wie teilweise auch weiter unten geschrieben: Nach dem Einziehen und Montieren der 24 Tragseile werden diese mittels einer speziell dafür gebauten Stahlkonstruktionen (rahmenförmige Aussteifungsbauteile) "gespreizt" und in Position gebracht. Es erfolgt dann die Montage der Seilklemmen bzw. der Konstruktion zur Befestigung der vertikalen Hängerseile (die dann das Brückendeck tragen) und der Hängerseile selbst. Ab voraussichtlich Herbst 2022 werden dann die einzelnen Teile des Brückendecks vom Kraftwerk Abwinden eingeschwommen. Tagesaktuelle Information und tolle Bilder liefert übrigens Mike Wolf in der Facebook-Gruppe „Linzer Brückentrilogie“ (falls Sie Facebook verwenden). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 4 Monaten

Danke Herr Pöcheim, nur den richtigen „Reply-Button“ hab ich nicht getroffen 😝

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Georg vor 4 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, jetzt wo schon ich glaube 16 der 24 Seile hängen, was wird nach dem Seilziehen der nächste Arbeitsschritt auf der Bückenbaustelle sein?

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Martin Pöcheim vor 4 Monaten

Hallo Herr Georg! Nach dem Einziehen und Montieren der 24 Tragseile werden diese mittels einer speziell dafür gebauten Stahlkonstruktionen (rahmenförmige Aussteifungsbauteile, siehe unten) "gespreizt" und in Position gebracht. Es erfolgt dann die Montage der Seilklemmen bzw. der Konstruktion zur Befestigung der vertikalen Hängerseile (die dann das Brückendeck tragen) und der Hängerseile selbst. Ab voraussichtlich Herbst 2022 werden dann die einzelnen Teile des Brückendecks vom Kraftwerk Abwinden eingeschwommen. Montiert wird die Brücke dann von innen nach außen (also beginnend in der Flussmitte, das erste Teil hat eine Länge von knapp 50 Metern). Gleichzeitig werden - je nach Belastung - die Tragseile ständig nachgespannt um die Lasten aufzunehmen. Voraussichtlich im Frühjahr 2023 steht die Brücke dann für den Baustellenverkehr zur Verfügung. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 4 Monaten

Super Danke! Wir sehen uns (vielleicht) am 31. Mai 😉

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Georg vor 4 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, gibt es einen Grund warum auf der Urfahr Seite ein gemeinsames Portal für beide Verkehrsrichtungen geplant wurde und nicht 2 Einzelröhren wie auf der anderen Seite mit Pfeilerstollen etc.? Und fahren die beiden Kabelkrantriebwagen eigentlich elektrisch?

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Martin Pöcheim vor 4 Monaten

Hallo Georg! Auch auf der Linzer Seite wird optisch ein "gemeinsames" Portal entstehen. Das dafür notwendige Tunnelprofil ("Ei") wird im Freien hergestellt. Die beiden Portale werden am Ende ähnlich aussehen. Allein beim Vortrieb / bei den Sprengungen gab es unterschiedliche Voraussetzungen, daher ist die Bauweise unterschiedlich. Auch die Lage der Röhren im Berg ist unterschiedlich (im Süden laufen die Röhren schneller "auseinander", daher getrennt geführt). Die beiden Laufkatzen am Kabelkran sind konventionell betrieben (mit Treibstoff). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 4 Monaten

👍

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Eva Hofer vor 5 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, werden auch Führungen für interessierte Kleingruppen angeboten? Zb wie ich sie auch für die neue Eisenbahnbrücke organisieren konnte. Danke für ihre Antwort!

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Martin Pöcheim vor 5 Monaten

Hallo Frau Hofer! Wir konnten und können auf der A26 leider nur sehr eingeschränkt Führungen anbieten (in den letzten beiden Jahren wegen der Pandemie, allerdings auch wegen Sicherheitsaspekten aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse auf der Baustelle, Parkmöglichkeiten etc.). Das unterscheidet die A26 von den beiden anderen gut zugänglichen und "überschaubaren" Brückenbaustellen Eisenbahnbrücke und Bypassbrücken. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Maximilian vor 5 Monaten

Hallo Herr Pöchheim, Frage wie viele Tragseile wurden schon gezogen ?

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Martin Pöcheim vor 5 Monaten

Hallo Maximilian! Heute (16.02.2022) wird Tragseil Nummer 8 über die Donau gezogen und montiert. Derzeit schaffen wir die angestrebten 2 Seile pro Woche - allerdings ist das eine sehr windabhängige Tätigkeit (bei zu starkem Wind, wie morgen zB vorausgesagt, sind keine Arbeiten am Tragseil möglich). Aktuelle Information und tolle Bilder / Videos findest du übrigens auch auf Facebook in der Gruppe "Linzer Brücken Triologie". Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Thomas vor 5 Monaten

Hallo Herr Pöchheim! Wann wird der Tunneldurchschlag auf Seite B127 erfolgen, und mit welchen Arbeiten wird dann entlang der B127weitergemacht? Lg

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Martin Pöcheim vor 5 Monaten

Hallo Thomas! Der Tunneldurschlag wird noch im März erfolgen, damit werden wir dann auch die Vortriebsarbeiten (Sprengungen) für die Tunnelrampen einstellen. Auf den Vortrieb folgt dann - wie im Süden - unmittelbar der Innenausbau der Tunnel (Profilierung, Sohle herstellen, Abdichtung, Betonage der Innenschale - siehe dazu auch Beitrag weiter unten). Auch die Arbeiten an der Brücke werden uns im Jahr 2022 noch gut beschäftigen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 5 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, wie genau werden später vor der Tragwerkmontage die fertigen Seilpakete auf Fahrbahnbreite „gespreizt“? Danke Ihnen!

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Martin Pöcheim vor 5 Monaten

Hallo Georg, dieser Vorgang erfolgt mit speziell dafür gebauten Stahlkonstruktionen (rahmenförmige Aussteifungsbauteile), die über den Kabelkran antransportiert und in der Mitte der Donau eingesetzt werden. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 5 Monaten

Danke für die Information. Und bleiben diese Teile dann ein fixer Bestandteil der Brücke? Ich habe mich schon gefragt wie die Seile auf Dauer auf Distanz gehalten werden, damit die Hängeseile schön senkrecht verlaufen wie in den Illustrationen.

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Martin Pöcheim vor 5 Monaten

Nein, diese Hilfskonstruktionen werden nach dem Montieren des Fahrbahnträgers wieder ausgebaut (sind nur für den Montagezustand erforderlich). Die Tragseile werden dauerhaft ausschließlich durch das Brückendeck auf Distanz gehalten. Die beiden Pakete der Tragseile verlaufen nicht parallel - sie haben den maximalen Abstand voneinander in der Brückenmitte und kommen dann bei den Ankerblöcken zusammen. In Folge dessen sind auch die vertikalen Hängerseile - je nach Position - mehr oder weniger schräg. In den Skizzen oben kann man das erkennen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 5 Monaten

Super Danke für die Erklärung 👍

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Walter vor 6 Monaten

Hallo Wohin wird der Ausbruch vom Nordportal transportiert?

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Walter! Sobald das Ausbruchsmaterial das Baufeld verlässt geht es gem. Vertrag in das Eigentum der Baufirma über. Die weitere Manipulation / Umschlag / Einsatz liegt liegt dann in der Verantwortung der Baufirma. Wir haben daher keine konkrete Kenntnis der Transportwege. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Fritz vor 6 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, gibt es aktuell Probleme beim spannen der Tragseile? Es hat geheißen pro Woche 2 Seile und das geht zurzeit allerdings nur sehr mühsam voran. Vielen Dank!

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Georg vor 6 Monaten

Es war sehr stürmisch letzte Woche; da mussten die Arbeiten unterbrochen werden.

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Fritz! Bei dieser technischen Premiere stellen sich viele Herausforderungen. Aus dem Einziehen der bisherigen Seile wurde Verbesserungsbedarf bei einzelnen Anlagenteilen erkannt. Zum Beispiel beim Seilwagen, der aufgrund des Eigendralls des Tragseils (beim Abwickeln von der Haspel) mitunter wieder aus der Hilfsseilbahn entgleist ist. Hier wurde neues Gerät gefertigt und wird auf die Baustelle angeliefert. Darüber hat sich, siehe Kommentar von Gregor unten, gezeigt, dass die Begleitung des Seilzugs im Mannschaftskorb bei starkem Wind kaum sinnvoll möglich ist. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 6 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, sind die Seile eigentlich unterschiedlich lang oder gleicht sich der Versatz im Ankerschwert mit der Gegenseite aus? Danke Ihnen!

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Georg! Die Seile sind unterschiedlich lang (abhängig von der Lage und dem vorgesehen Endpunkt im Ankerschwert). Jedem der 24 Tragseile ist exakt eine Position für die Montage zugeordnet. Die Längendifferenz liegt dabei im Dezimeterbereich. Einzelne Aspekte wie zB das konkrete Materialverhalten konnten im Vorfeld "nur" berechnet und aus Versuchen und bestehenden Konstruktionen abgeleitet werden. Wie sich die Seile konkret auf der Baustelle verhalten (etwa beim Recken, d.h. beim Aufbringen der vollen Last) wird sich weisen - dafür gibt es die unten beschriebene Vorsorge noch Längenänderungen vorzunehmen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Klaus vor 6 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, auf den Fotos von den Ankerschwertern sieht man Metallstangen mit einer Öse am Ende, wozu dienen diese? Danke

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Klaus! Mit diesen Gewindestangen erfolgt die Feinjustierung am Ende der Montage bzw. nachdem die Tragseile genau vermessen wurden. Das ist - im wahrsten Sinne des Wortes - Millimeterarbeit. Ist ein Tragseil zB zu lang, kann man es über die Gewindestange "anziehen" und am anderen Ende des Ankerschwerts, dort wo der Seilkopf eingehängt ist, eine Futterplatte (große "Beilagscheibe") einlegen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 6 Monaten

Herr Pöcheim, meinen Sie wird es mit allen vorgeschriebenen „Gs“ noch einmal möglich sein von der Plattform aus einen Blick auf den Ankerblock zu erhaschen solange die Seilarbeiten im Gange sind? Mike Wolf liefert auf Facebook zwar exzellente Bilder aber über die Dimensionen dieses Projekts wird man sich halt dann doch erst vor Ort so richtig bewusst 🙂

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Georg! Das sollte hoffentlich möglich sein, die Arbeiten werden ja noch bis vss. April andauern. Derzeit sind wir tatsächlich etwas eingeschränkt bzw. ist der Aufwand von Nachweiskontrollen etc. recht hoch. Vielleicht machen wir - wenn es die Umstände zulassen - einen "Publikumsbesuch" wie seinerzeit auf der Bypassbrücke. Wir werden im Projektteam die Möglichkeiten besprechen (bei Interesse / für eine etwaige Warteliste: sie können mir ein Mail schicken). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 6 Monaten

Vielen Dank, ich habe eine Mail geschickt 🙂

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Klaus vor 6 Monaten

Hallo, eine Frage: wie wird eigentlich das Zugseil nach erfolgter Donauüberquerung wieder zurück nach Norden gebracht. Danke

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Guten Tag Klaus! Das Zugseil wird über die installierte Hilfsseilbahn bzw. mit dem Kabelkran wieder an das nördliche Donauufer transportiert (dieses ist deutlich leichter, das stellt keine Herausforderung dar). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 6 Monaten

Ich finde interessant, dass sich das Zugseil nicht aus der Führung hebt, nachdem der Endpunkt deutlich höher als der Mittel- und selbst der Startpunkt ist. Oder macht beim Ziehen der großen Seile die Hauptarbeit die Schwerkraft bis zur Mitte der Donau?

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Martin Pöcheim vor 6 Monaten

Hallo Georg! Ja, bis zur Mitte der Donau arbeiten wir - sehr vereinfacht dargestellt - mit der Schwerkraft. Nach dem Fixieren des Seilkopfs im Führungswagen der Hilfsseilbahn erfolgt der Ziehvorgang durch zwei parallele Vorgänge: 1) Aufbringen einer geringen Zuglast auf den Seilkopf durch die am gegenüberliegenden Ankerblock Süd platzierte Seilwinde. 2) Kontrolliertes Ablassen des Tragseil mittels der Bremsmaschinen ("Tensioner") und der Abrollmaschine am Ankerblock Nord. Somit erfolgt das Einziehen bis ca. zur Feldmitte hauptsächlich durch das Eigengewicht des Tragseils ("Schwerkraft"). Ab der Feldmitte wird die Zuglast der Seilwinde stetig erhöht, um das Tragseil gegen die Schwerkraft zum Ankerblock Süd hinaufziehen zu können. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Rainer vor 7 Monaten

Seit gestern hängt das 1. Tragseil frei. Ein eleganter 500m Schwung!

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Baustellen Betroffener vor 7 Monaten

Es ist O.K. wenn technikbegeisterte Blog- Besucher die Fortschritte der Baustelle begeistert beobachten. Ich möche kurz die >>Kehrseite der Medaillie<< bloggen. Wir, die täglich unter dem Lärm und den Erschütterungen der Sprengungen zu leiden haben... und das schon verdammt lang. Der Asfinag ist es gelinde gesagt scheißegal, ob wir Aufgrund von Schlafunterbrechungen in der Nacht oder etwaigen Ruhebedürfnissen an Wochenenden schön langsam >>ausrasten<<. Etwaige Bitten und Beschwerden, die durchaus auch als Hilferuf zu verstehen sind, werden mit Erläuterungen aus Bescheiden und etwaigen Messwertrprotokollen eiskalt >>relativiert<< und somit im Grunde genommen einfach abgeschmettert. Herr Pöchheim: Hier wohnen Menschen, denen es echt schon reicht! Es geht um Gesundheit und Lebensqualität! Ist Ihnen das komplett egal? Sie wirken auch bei gelegtemtlichen Treffen eiskalt und entschuldigen Sie, abgehoben und ignorant! Denken Sie zu Weihnachten vielleicht einmal ein paar Minuten darüber nach, was Sie Menschen (Also nicht im Sinne von Kohlenstoffeinheiten) antun, indem Sie so agieren wie Sie agiern.

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Martin Pöcheim vor 7 Monaten

Geschätzter anonymer „Baustellen Betroffener“! Natürlich ist es ok, an dieser Stelle auch die „Kehrseite“ (wie Sie schreiben) einer derartigen Großbaustelle anzusprechen. Ich darf versuchen, das aus unserer Sicht einzuordnen. Natürlich bedingt das wieder das Risiko von Ihnen als „abgehoben und ignorant“ wahrgenommen zu werden, das kann ich nicht ändern. Der Bau eines einzigartigen Projekts wie der A26, mehr oder weniger mitten in der Stadt und zum Teil nur 25 m unter den nächsten Anrainern, stellt in vielerlei Hinsicht eine große und noch nie dagewesene Herausforderung dar. Eine davon ist die Belastung der unmittelbaren Anrainerinnen und Anrainer. Uns ist bewusst, dass wir den Baustellennachbarn viel abverlangen. Wir erfüllen mit dem Bau der A26 allerdings einen klaren öffentlichen Auftrag (der, es liegt in der Natur der Sache, Einzelinteressen entgegensteht). Die Errichtung basiert auf einem durch den Nationalrat beschlossenen Gesetz, in weiterer Folge haben mehrere Behörden auf Basis von Gesetzen Genehmigungen erteilt und wenn erforderlich zusätzliche Auflagen vorgeschrieben. Wir gehen mit dieser uns übertragenen Verantwortung sorgsam um. Wir halten uns beim Bau an die gesetzten Rahmenbedingungen. Unzählige Fachkräfte und Experten, teilweise die besten Ihrer Zunft aus dem In- und Ausland, bemühen sich diesen hoch komplexen Bau im Einklang mit den Genehmigungen zu realisieren (die virtuelle Baustelle gibt es leider nicht). Besonders die Sprengungen stellen eine große Belastung dar. Das war schon während der Genehmigungsverfahren absehbar. Projektwerber, Behörde und Sachverständige haben daher zu den Themen Erschütterungen und (Sekundär-)Schall teilweise bisher nicht dagewesen niedrige Grenzen gesetzt. Trotz der Einhaltung der uns vorgeschriebenen sehr strengen Grenzwerte kann man die Sprengungen nicht so umsetzten, dass niemand belastet wird oder sich belastet fühlt. Ich darf versichern, dass wir sprengtechnisch auf höchstem Niveau agieren und die Tunnel möglichst gebirgsschonend und erschütterungsarm vortreiben. Bis Ende Oktober 2021 wurden 2077 Sprengungen für das Projekt A26 ausgelöst. Bei allen 2077 wurden die Grenzwerte für Erschütterungen eingehalten, bei rd. 9 ‰ (20 Stück) kam es zu meist geringfügigen Überschreitungen des Luftschalls – hier wurden den Genehmigungen entsprechend umgehend Gegensteuerungsmaßnahmen gesetzt. Die Sprengungen werden subjektiv auch sehr unterschiedlich wahrgenommen, wir bekommen verschiedene Rückmeldungen (von „viel weniger laut als gedacht“ bis zu Reaktionen wie der Ihren). Wesentlich ist, dass wir den Vortrieb der Tunnelrampen auch nördlich der Donau bis voraussichtlich Februar 2022 abschließen werden. Dann werden auch die daraus resultierenden Belastungen deutlich weniger. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Rainer vor 7 Monaten

Nachdem dieser Disenz in einem öffentlichen Blog ausgetragen wird, erlaube ich mir folgenden Gedanken dazu : Ich verstehe Ihr „Ausrasten“ nach 2100 Sprengungen vollkommen. Diese hat aber nicht Herr Pöcheim beschlossen, sondern unser Staat fand den Bau und somit die Sprengungen wohl für unersetzbar. Projektverantwortliche leben natürlich auch mit der ethischen Pflicht in jeder Hinsicht schonend und schützend vorzugehen. Mein ernst gemeinter Tipp: Für die kommenden Wochen bis zum Sprengende in eine leere Studentenwohnung bei der JKU ziehen. Das haben meine Frau und ich auch 2012 während einer Großbaustelle vor unserem Schlafzimmer so gemacht. Wir kamen danach entspannt zurück.

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Baustellen Betroffener vor 7 Monaten

Bei einer Lärmbelästigung 14 Tage lang: Vorstellbar. Familie Haustiere, kein Problem! Ich hatte nach 2 echten Horror Nächten, und das ist nicht hochgepusht, dem netten Herren von der Ombudsstelle gebeten, dass ich immer dann eine Meldung bekomme, wenn die Schürf - Bohr - Sprengarbeiten unter meinem Haus bei Nacht erfolgen, damit rechtzeitig ein Zimmer gebucht werden kann. Ich meine, dass dies bei dem akribisch genauen Baustellen-Monitoring kein Problem sein sollte... AW.: Verständnis für das Problem des nicht-schlafens, einen Bestätigung, dass eh alle passt mit Grenzwerten, und das wars.. Das ist genau diese Ignoranz, die ich meine. Bewohner = lästiges Gewürm, das mit >paste-copy< aus irgend einem Bescheid betäubt wird! ..so läuft das und das ist WIDERLICH ! .Und warum nicht in einem öffentlichen Blog schreiben?? Oder ist diese Blog ausschließlich für Jubelmeldungen und Beweihräucherungen gedacht? ... und Sie Herr Pöchheim tun das im einer Tour: Grenzwert-Geschwaffel und Verständnis zeigen.. und AUS! Bis auf das Abstellen des Überlast -Piepsers des Kranes kann ich mich auf kein aktives Entgegenkommen erinnern! Verstecken hinter einer Grenzwert-Kulisse und wenn die Betroffenen einmal aus der Not hinaus eine Anzeige machen. die beleidigte Leberwurst spielen... Ich meine: Ist das die soziale Kompetenz eines Regionalleiters ? Unfd JA, das ist NATÜRLICH eine subjektive Wahrnehmung, was den sonst ??? Sie glauben immer noch an standardisierte Humanoiden - Ihre Aussagen unterstreiche permanent, dass Sie nicht auf Menschen eingehen können... oder denen zumindest das Gefühl zu geben, dass Ihnen die Anliegen der Bewohner ganz besonders wurscht sind.

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Rainer vor 7 Monaten

Danke schon gefunden: https://www.youtube.com/watch?v=7CcJjE1Lk3E

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Rainer vor 7 Monaten

Hurra! Das 1. Tragseil ist drüben. Bitte um ein Zeitraffervideo!

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Georg vor 7 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, wie lange wird die Modifikation des Schalwagens dauern und wie oft wird dieser umgebaut werden müssen? Wird auf der anderen Uferseite eigentlich dann der selbe oder ein weitere Schalwagen zum Einsatz kommen? Danke Ihnen für die tollen Einblicke in dieses Projekt 👍

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Martin Pöcheim vor 7 Monaten

Hallo Georg! Danke für das Interesse! Der erste Umbau (Verkleinerung des Profils) wird ca. eine Woche dauern, spätere Umbauten werden dann aufgrund der wachsenden Erfahrung schneller erfolgen können. Für den Vortrieb südlich der Donau (Tunnel B129) werden wir den Wagen fünf Mal umbauen. Derzeit ist vorgesehen, den Schalwagen nach dem Einsatz im Süden abzubauen und zu den Tunnelrampen nördlich der Donau zu transportieren. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Josef vor 8 Monaten

S.g. Herr Pöcheim, zuerst einmal möchte ich mich auf diesem Wege bei Ihnen und der Asfinag bedanken das es so eine super Möglichkeit wie dieses Informationsportal und auch die Baustellenkameras generell gibt! Mit großem Interesse verfolge seit Anfang an die jeweiligen Bauphasen und freue mich über jeglichen Baufortschritt. Leider muss ich feststellen, das bei den Ankerblöcken in letzter Zeit nur wenig Fortschritt beobachtbar war, so wurde seit einiger Zeit ein Tragseil begonnen das es auf der Vorrichtung eingezogen wird, jedoch knapp nach der Geländekante ist alles zum Stillstand gekommen. Können Sie mir bzw. uns hier erläutern was genau zu diesen Stillstand geführt hat, wird auf was gewartet, gibt es unvorhergesehene Probleme? Gibt es vielleicht Probleme mit Bewilligungen, Genehmigungen, Schutzbestimmungen wird ev. von anderen Seiten versucht das Projekt zu unterminieren um dem Baufortschritt zu verzögern? Und vorallem die brennenste Frage: Wann geht es weiter mit dem Tragseileinziehen, wann folgen die anderen Seile? Vielen Dank für Ihre Information.

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Hallo Josef! Zunächst vielen Dank für das freundliche Feedback. Wie an dieser Stelle bereits beschrieben (siehe weiter unten) ist das Einziehen der Tragseile ein komplexer Vorgang, der uns aktuell viel abverlangt. Die Hängebrücke A26 stellt ein weltweites Unikat dar. Dementsprechend stellt auch der Bau für alle Beteiligten eine Premiere dar. Alle handelnden Akteure geben ihr Bestes, sind jedoch immer wieder mit Fragen und Themen konfrontiert, die in dieser Form neu sind. Neben technischen Herausforderungen gilt es hier auch formale / administrative Hürden zu nehmen (zB zur Zulassung, CE-Kennzeichnungen, Dokumentation vieler eingesetzter Maschinen und Geräte). Ja, das erste Seil liegt aktuell in der Hilfskonstruktion - es erfolgen täglich Arbeitsschritte zum Abstimmen und "Üben" des weiteren Prozesses. Wir sind zuversichtlich mit der weiteren Montage noch vor Weihnachten fortfahren zu können. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard Frisch vor 8 Monaten

S.g. Herr Pöcheim! Können Sie bekanntgeben wie groß und schwer der Tunnelschalwagen ist, und welche Länge in einem Arbeitsgang fertiggestellt werden kann. Besten Dank

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Sehr geehrter Herr Frisch! Der Schalwagen ist beim Einsatz im Portalbereich ca. 23 breit und ca. 9,5 m hoch (Friste der Gewölbeschalung). Der Querschnitt kann angepasst werden und wird verringert, je weiter sich der Wagen im Tunnel befindet (dort kleinerer Tunnelquerschnitt). Das Gewicht beträgt rd. 250 Tonnen. Ein Block ist bei der Betonage rd. 12 Meter lang, die Leistung beträgt etwa 70 Meter pro Woche. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Markus vor 8 Monaten

Gibt’s Probleme beim Tragseil spannen?

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Hallo Markus! Habe oben (an "Josef") eine Antwort auf eine ähnliche Frage geschrieben. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard Frisch vor 8 Monaten

S.g. Herr Pöcheim ! Sind eigentlich die Baustellenkameras noch in Betrieb ?

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

S.g. Herr Frisch! Danke für das Interesse. Die Baustellenkameras zur A26 können sie hier einsehen: https://www.asfinag.at/bauen-erhalten/bauprojekte/a-26-linzer-autobahn-knoten-linz-hummelhof-a-7-anschlussstelle-donau-nord/ (funktionieren, war gerade dort). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Rainer vor 8 Monaten

Bitte stellt ein ausführliches Dronenvideo vom 1.Tragseilziehen ins Netz. LG Rainer

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Maximilian vor 8 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, kann die Webcam umgestellt werden, Zeitraffer mehr Aufnahme pro Tag?? Vielen Dank!

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Hallo Maximilian! Vielen Dank für das Interesse an unserer Baustelle. Aktuell können / werden wir die öffentliche Webcam leider nicht auf ein kürzeres Intervall umstellen. Dies u.a. in Rücksichtnahme auf die dort arbeitenden Personen (ist so mit den handelnden Firmen vereinbart). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 8 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, auf der Webcam sieht man, dass das erste Seil bereit liegt. Können Sie den Ablauf des Seilspannens genauer erklären, wie das mit der Führung und dem Verankern an der Endposition ablaufen wird? Vielen Dank!

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Hallo Georg! Das Einziehen der Tragseile ist ein komplexer Vorgang, der uns aktuell viel abverlangt. Neben technischen Herausforderungen gilt es hier auch formale / administrative Hürden zu nehmen (zB zur Zulassung / Dokumentation vieler eingesetzter Maschinen und Geräte). Ja, das erste Seil liegt aktuell in der Hilfskonstruktion. Diese Hilfskonstruktion ist eine "Seilrutsche" über die Donau. In dieser liegt das Tragseil und wird vom Norden nach Süden gezogen. Diese Seilrutsche ist erforderlich, weil der Kabelkran selbst das rd. 75 Tonnen schwere seil nicht über die Donau tragen kann. D.h. der Kopf des einzuziehendes Seils liegt in einer Art Rodel. Dann wird das Seil vom Süden aus mit einer Winde gezogen. Im Norden wird abgerollt (Abrollmaschine) bzw. stehen dort auch die Bremsanlagen, die gewährleisten, dass das rd. 500 m lange Seil kontrolliert abgerollt wird (ein Zurückziehen ist übrigens nicht vorgesehen). Wenn der Seilkopf im Süden ankommt wird das Ende zunächst "spannungsfrei" gemacht, mit dem Turmdrehkran angehoben und in die Endposition im Ankerschwert eingelegt. Dort kann man dann mit Gewindestangen und großen "Beilagscheiben" noch eine Feinjustierung vornehmen. Die Toleranzen liegen im Zentimeterbreich. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 8 Monaten

Sehr beeindruckend, danke für die Informationen. Und wenn ich noch nachfragen darf: wie wird dann das Seil aus der Seilrutsche an die Endposition gebracht? Die Rutsche befindet sich ja zwischen den Ankerschwertern und am Ende müssen die beiden Seilpakete ja dann mit einem gewissen Abstand (Brückenbreite) hängen. Ich schätze das Seil muss an seine Endposition gebracht werden bevor die zweite Seite verankert werden kann.

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Hallo Georg! Zum Ende des Einziehvorgangs werden die Seilköpfe (nach entsprechendem Sichern des schweren Seils) vom Turmdrehkran übernommen und in die vorgesehene Position im Ankerschwert gebracht. Im Endzustand wird die aufgehängte Brücke den Seilabstand definieren, während des Montagevorgangs werden die Seile über der Donau mit Hilfskonstruktionen auseinander gespreizt. Es läuft aber alles im Ankerblock bzw. dem Ankerschwert "zusammen". Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard Frisch vor 9 Monaten

S.g. Herr Pöcheim ! Können Sie schon sagen zu welchem Zeitpunkt die ersten Tragseile über die Donau gezogen werden. Vielen Dank für Ihre Antwort. mit besten Grüssen Gerhard Frisch

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Franz vor 8 Monaten

?

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Markus vor 8 Monaten

Weiter unten (4 Monate zurück) findet sich die Information: Martin Pöcheim vor 4 Monaten "Bis das erste Seil eingezogen wird ist eine sehr komplexe Kette von Materiallieferungen, Genehmigungen und "Manpower" zu durchlaufen. Aussagen mit einer "konkreten Zeitangabe" sind da durchaus schwierig ;-). Wir gehen derzeit davon aus, dass das erste Tragseil Anfang August über die Donau gezogen werden kann. Die vorbereitenden Abreiten (u.a. Montage Kabelkran) sind angelaufen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim." Daraus und am Fehlen weiterer Informationen muss man schließen, dass es Probleme gibt - und dass man darüber nicht reden oder schreiben will.

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

S.g. Herr Frisch und Markus! Die Hängebrücke A26 stellt ein weltweites Unikat dar. Dementsprechend stellt auch der Bau für alle Beteiligten eine Premiere dar. Alle handelnden Akteure geben ihr Bestes, sind jedoch immer wieder mit Fragen und Themen konfrontiert, die in dieser Form neu sind. Die Abrollmaschinen für die schweren Tragseile zB sind ebenso die "Bremsmaschinen" (Tensioner) für den Abrollvorgang Spezialanfertigungen. Darüber hinaus sind zur notwendigen Gewährleistung der Sicherheit Szenarien zu erarbeiten und zu beüben. Was zB passiert bei Stromausfall wenn gerade ein Seil abgerollt wird, was wenn eine Maschine versagt, wie koordiniert (automatisiert) man das "Ziehen" der Tragseile vom Süden mit dem "Abrollen" im Norden, wie kann man dabei die Arbeitskräfte bestmöglich schützen etc. Auch das Arbeitsinspektorat und beteiligte Behörden haben - zu Recht - viele Fragen, die zu beantworten sind. Ja, und dann gibt es ja für uns alle auch noch Covid und die damit verbundene Beeinträchtigung bei der Verfügbarkeit von Spezial-Material (die beschriebenen Maschinen für die Tragseilmontage werden aus halb Europa zusammengezogen) und Spezial-Mannschaften. Es ist also alles nicht so einfach ;-) Aber es gilt wie immer: einfach fragen, ich versuche zu beantworten. Wenn es mal länger dauert kann das auch ganz profane Gründe haben (Nachrichten können zB schlicht übersehen werden). Wir sind übrigens zuversichtlich, kommende Woche mit der Montage der Seile starten zu können. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Martin Pöcheim vor 8 Monaten

Für Schwindelfreie hier übrigens ein Beispiel für eine Übung (Personenrettung über der Donau): https://www.youtube.com/watch?v=t-oiLC6-X5M

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Markus vor 8 Monaten

Vielen Dank für Ihre begründete Antwort.

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Georg vor 10 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, in wieviel einzelnen Teilen wird das Brückentragwerk später aufgehängt? Fotos des Vormontageplatzes zu urteilen sind es drei, zwei 4-teilige und ein 6-teiliges Segment?

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Martin Pöcheim vor 10 Monaten

Hallo Georg! Leider ist es hier nicht möglich Bilder hochzuladen, daher der Versuch einer Beschreibung. Der Fahrbahnträger aus Stahl der Hängebrücke besteht insgesamt aus 21 Segmenten mit einer Länge von jeweils rd. 15 Meter (d.h. Gesamtlänge rd. 315 Meter). Diese 21 Segmente werden nicht einzeln angeliefert und montiert, sondern in insgesamt 9 Schüssen unterschiedlicher Länge vormontiert. Die Schüsse 8 und 9 kann man bereits auf den Schutzgerüsten nördlich und südlich der Donau liegen sehen (im Süden derzeit 1 Schuss aus 2 Segmente mit 30 m Länge, im Norden 1 Schuss aus 3 Segmenten mit 45 m Länge). Der restliche Fahrbahnträger wird in 7 Schüssen am Kraftwerk Abwinden / Asten vormontiert und anschließend über die Donau antransportiert und am Seiltragwerk aufgehängt. Der Mittelschuss (mit der internen Nummer 1 weil er aus statischen Gründen als erster montiert wird) hat zB eine Länge von rd. 45 m (3 Segmente). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 10 Monaten

Wie immer bedarf Ihre ausführliche Erklärung gar keine Fotos 😋 Vielen Dank!

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Martin Pöcheim vor 10 Monaten

Danke und gerne!

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Georg vor 10 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, können Sie uns ein paar Einblicke nennen zum Ablauf der Erstellung der Innenhülle? Gerade wird ein Schalungswagen errichtet habe ich gelesen und Bewehrung wurde auch schon nach der Folie gesetzt. Danke Ihnen!

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Martin Pöcheim vor 10 Monaten

Hallo Georg! Nach dem Abschluss des Sprengvortriebs geht es nun an den so genannten „Innenausbau“. Nach dem Ausbruch des Tunnels (Sprengungen) wurde der Stollen mit Spritzbeton, Bewehrungsmatten und teilweise Ankern gesichert. Die nachlaufende Errichtung der Tunnel-Innenschale hat bereits während dem laufenden Vortrieb begonnen (natürlich an Stellen wo nicht mehr gesprengt wird). Anders als der Vortrieb bedeutet der Innenausbau sehr viel Detailarbeit. Die ersten Arbeitsschritte umfassen die Errichtung der Bankette links und rechts im Tunnel (inkl. der notwendigen Führungen von Drainagen, Längsentwässerungen, Hydrantenleitungen, Kabel etc.) sowie das händische Anbringen und Verschweißen der Abdichtung über das gesamte Profil (gelbe Folien auf den Fotos von Mike Wolf / Facebook „Linzer Brücken Trilogie“ https://www.youtube.com/watch?v=aV-IqXgUzsE; diese leiten das saubere Bergwasser außen am Tunnel ab zu den Drainagen). Derzeit wird der so genannte Schalwagen, eine Spezialanfertigung nur für unser sehr spezielles und vor allem großes Tunnelprofil, vor Ort zusammengebaut (https://www.youtube.com/watch?v=FWcX-N1xQug). Dieser auf Raupen selbstfahrende Wagen trägt die Gewölbeschalung, damit erfolgen die Verlegung der Bewehrung und die Betonage der Innenschale. Ein Block ist dabei in der Errichtung rd. 12 Meter lang, die Leistung beträgt etwa 70 Meter pro Woche. Nach der Herstellung der Innenschale erfolgt der Fahrbahnaufbau. Zusätzlich wird in weiten Bereichen für die geordnete Belüftung aller Betriebszustände eine Zwischendecke hergestellt. Letztlich folgt die sicherheitstechnische Ausrüstung mit Notrufnischen, Beleuchtung, vollautomatischen Wechselverkehrszeichen, Sensoren, Lüftern, Löschwasserleitung etc. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 10 Monaten

Super, danke für die detaillierte Beschreibung! Eine Frage noch, laut „Brücken Trilogie“ ist der Abtransport des Gesteins per Schiff beendet. Wird der Ausbruch der Hauptröhre dann nur per LKW weggebracht? Irgendwie schwer vorstellbar, dass das wirtschaftlicher ist wo doch die ganze Förderband/Anlegestelle Infrastruktur bereits besteht und dieser Abfahrtstunnel ja bis zur Fertigstellung weiter als Baustellenzugang dient.

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Martin Pöcheim vor 10 Monaten

Hallo Georg! Der Tunnelvortrieb südlich der Donau wurde bereits abgeschlossen. Da dort kein Material mehr anfällt werden auch die Schiffsanlegestelle und das Förderband nicht mehr benötigt. Daher wurden diese auf der Baustelle abgebaut. Nördlich der Donau wird das Material – wie bisher – mit dem Lkw abtransportiert. Die Schiffsanlegestelle wurde bewusst „mobil“ gestaltet und konnte daher rasch und wenig aufwändig abgebaut werden. Ein Belassen der Förderbänder auf der Baustelle wäre - wie zB bei Baukränen – schlicht unwirtschaftlich wenn die Anlagen nicht benötigt werden. Im Zuge des Weiterbaus der A26 bis zum Bahnhof (Tunnel Freinberg) wird diese Verladestelle selbstverständlich wieder errichtet, der Materialabtransport erfolgt auch dann per Schiff. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim.

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Georg vor 10 Monaten

Alles klar, super danke 👍

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Georg vor 11 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, Heute konnte man die ersten Kabelkran Tests beobachten und dessen 2 Laufwagen. Wird eigentlich das offene Ende der Trageseile über die Donau gezogen oder die Seiltrommel überführt und dabei abgewickelt?

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Hallo Georg! Nördlich der Donau wird ein Abrollgerät für die rd. 75 Tonnen schweren Kabeltrommeln errichtet und von dort das Seil über die Donau abgerollt (d.h. es wird ein Ende vom Norden in Richtung Süden gezogen). Das Tragseil wird dabei über eine Hilfsseilbahn gezogen (die Konstruktion ist aktuell etwas tiefer als die beiden Seile des Kabelkrans über der Donau hängend zu erkennen). Der Kabelkran könnte das Gewicht der Trommel nicht tragen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 11 Monaten

Super, danke für die Informationen!

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Daniel vor 11 Monaten

Hallo - gibt es einen für die Öffentlichkeit einsehbaren Terminplan zum Brückenbau? Früher gab es diesen, aber ich finde dazu nichts mehr. Vielleicht übersehe ich was???

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Asfinag vor 11 Monaten

Hallo Daniel, alle Infos zum Bauprojekt findest du hier: https://www.asfinag.at/bauen-erhalten/bauprojekte/a-26-linzer-autobahn-knoten-linz-hummelhof-a-7-anschlussstelle-donau-nord/ Liebe Grüße

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Daniel vor 11 Monaten

Leider ist aus dem Zeitplan nicht ersichtlich, ob und wann die Brücke selbst für den Verkehr freigegeben wird, ist das 2024 nach ihrer Fertigstellung, oder wird das Projekt A26 nur gesamt 2031 freigegeben? oder anders gefragt: Ab wann darf die Brücke befahren werden?

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Hallo Daniel! Der Abschnitt 1 der A26 (Hängebrücke über die Donau sowie die beiden Anschlussstellen an die B127 und B129) wird aus derzeitiger Sicht im Sommer 2024 dem Verkehr freigegeben. Ab diesem Zeitpunkt ist die Brücke dann für alle befahrbar. Der Baustellenverkehr wird die Brücke bereits früher, voraussichtlich ab Ende 2022, nutzen. Damit werden zumindest auf der Baustelle die Wege kürzer, zu diesem Zeitpunkt läuft aber der Innenausbau der Tunnel der Anschlussstellen noch voll. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Roswitha Zitta vor 11 Monaten

Hallo Herr Pöcheim, Wann werden die Tragseile über die Donau gezogen und gespannt? Gibt es eine Möglichkeit aus der Nähe dabei zuzusehen?

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Rainer vor 8 Monaten

Das 1.Seil liegt schon zubereit im Schlitten

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Andreas vor 11 Monaten

Guten Tag, leider gibt es noch immer keinerlei Plan mit der künftigen Ausbildung bzw. Führung der Fahrspuren, insbesondere im Bereich der Anbindung an die B127. Es steht nur der Gesamtlageplan aus dem UVP-Verfahren in unzureichender Auflösung als Link auf der Website zur Verfügung. Die Führung der Fahrspuren innerhalb der Tunnels ist dabei überhaupt nicht erkennbar. Wäre es nicht möglich hier genauere Pläne öffentlich zugänglich zu machen? FG Andreas

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Hallo Andreas, wir werden einen solchen Plan für die Etappe 1 unter "Downloads" zur Verfügung stellen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim.

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Wir arbeiten daran, die Kameras wieder zur Verfügung zu stellen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 11 Monaten

Webcam Norden: https://a26-donaubruecke-nord.it-wms.com/ Webcam Süden: https://a26-donaubruecke-sued.it-wms.com/

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hans nigg vor 11 Monaten

sind die webcam donaubrücke humelshof nicht mehr in betrieb, bekomme nur noch error 404 meldung ?

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Wir arbeiten daran, die Kameras wieder zur Verfügung zu stellen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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hans nigg vor 11 Monaten

sind die webcam donaubrücke humelshof nicht mehr in betrieb, bekomme nur noch error 404 meldung ?

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jogi vor 11 Monaten

Werfen Sie einen Blick auf unsere Baustellen-Kameras und verfolgen Sie den Baufortschritt auf der A 26 Donaubrücke Baustellenbereich Nord und Süd. Mit der Maus können Sie die Kamera in alle Richtungen schwenken. Das Bild wird täglich um 12 Uhr aktualisiert. Und wo findet man diese jetzt ? Seit dem Umbau der Seite

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Wir arbeiten daran, die Kameras wieder zur Verfügung zu stellen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöcheim, wird die Brücke eigentlich beleuchtet werden? Fahrbahn bzw. das Objekt selbst?

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Herbert Korner vor 1 Jahr

Möglicherweise ist Hr. Pöcheim im urlaub. Ich füge hier eine Link an und hoffe das funktioniert. Dann schau dir das zweite Bild an https://www.sbp.de/projekt/4-donaubruecke-linz/

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Georg vor 11 Monaten

Vielen Dank, das Konzept kenne ich. Allerdings stellte sich mir die Frage wie und ob die Beleuchtung der Hängeseile so umgesetzt wird.

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Martin Pöcheim vor 11 Monaten

Hallo Georg, die Frage der (architektonischen) Beleuchtung ist - wie etwa auch bei den A7-Bypassbrücken - eine durchaus sensible. Es gilt eine Abwägung zwischen sinnvoller architektonischer (urbaner) Akzentuierung, technischen Notwendigkeiten und Umweltschutz zu finden. Bei der A26 werden die Tragseile außerhalb des Seiltunnels (nördlich Donau) und außerhalb des Baumbestands im Freinbergpark sowie der Brückenholkasten unterhalb der Fahrbahn (wie bei der A7) mittels moderner LEDs beleuchtet. Die notwendige Straßenbeleuchtung selbst erfolgt ohne Masten auf der Brücke, es wird ein Lichtband in das Rückhaltesystem (Leitschiene) integriert. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim.

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Klaus vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöcheim, ihre Baustellen Web-Cams liefern beeindruckende Bilder, nur leider wird auf der Südseite die Cam durch den Kran, auf dem sie montiert ist, doch leider etwas verdeckt so dass die Aktivitäten hangaufwärts nicht ersichtlich sind. Vielleicht könnte man sie mal "um die Ecke" montieren. Wünsche ihnen und allen Arbeitern unfallfreie Baustelle

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Klaus! Sorry für die späte Rückmeldung. Es war nicht einfach im Süden einen "guten" Punkt zur Montage der Kamera zu finden, dieser nordwestliche Punkt des Turmkrans hat sich angeboten. Wir hoffen, dass in absehbarer Zeit der Blick in Richtung Donau der Spannendere sein wird ;-). Vielen Dank für ihre Wünsche, freundliche Grüße Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöcheim, wenn die Seile einmal hängen, wie werden die Tragseilklemmen, Gabelseilköpfe und Hängeseile an den jeweiligen Positionen montiert ohne „festen Boden“ darunter?

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Danke für die Frage und das Interesse am Projekt. Die Montage der genannten Elemente erfolgt mithilfe eines Kabelkrans, der derzeit errichtet wird. Über den Kabelkran wird ein großer Arbeitskorb an die jeweils benötigte Stelle gebracht und dort temporär an den - dann bereits vollständig montierten - Tragseilen festgeklemmt (dann wird der Kabelkran losgelassen). Danach werden die Tragseile mittels Winden gespreizt und die Seilklemme über den Kabelkran eingebracht. Die Gabelköpfe und Hänger anschließend ebenfalls Stück für Stück über spezielle Mannkörbe installiert. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim (für das Team A26)

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Georg vor 1 Jahr

Super danke 👍

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Josef vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöcheim, können Sie mir eine konkrete Zeitangabe machen wann begonnen wird die Tragseile der Brücke zu spannen. Zu Jahresbeginn war dies noch mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor belegt wann damit begonnen wird. Vielen Dank für die Info!

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Josef! Bis das erste Seil eingezogen wird ist eine sehr komplexe Kette von Materiallieferungen, Genehmigungen und "Manpower" zu durchlaufen. Aussagen mit einer "konkreten Zeitangabe" sind da durchaus schwierig ;-). Wir gehen derzeit davon aus, dass das erste Tragseil Anfang August über die Donau gezogen werden kann. Die vorbereitenden Abreiten (u.a. Montage Kabelkran) sind angelaufen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöchheim, bietet die Asfinag eigentlich grundsätzlich auch Baustellenführungen an? Vielen Dank für die Auskunft.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Danke für das Interesse, derzeit können wir leider keine organisierten Baustellenführungen anbieten. Wir arbeiten an einem Konzept, allerdings ist die Umsetzung kompliziert, da die sehr beengten Platzverhältnisse auf der Baustelle (und die damit verbundenen Sicherheitsrisiken bei Baustellenführungen) leider ein wesentlicher Punkt sind. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Mario Laister vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöcheim! Danke für Ihre allzeit raschen und informativen Antworten! Ich warte schon gespannt auf den Kabelkran ;-) Bezüglich Baustellenführungen ist mir die schwierige Thematik bewusst. Ich persönlich würde mich freuen, wenn es einen Termin gäbe (vorzugsweise wenn der Kabelkran schon steht) wo man zumindest auf der Nordseite von der "Aussichtsplattform" einen Blick auf die Baustelle werfen kann, bzw. auf der Südseite einmal die Baustellenstraße oberhalb des Ankerblocks betreten darf. Fein finde ich auf jeden Fall die Videos von Mike Wolf, die bieten von Zeit zu Zeit mal einen Blick von oben auf das Werk. Eine Frage habe ich auch: Dürfen Sie sagen wer der Lieferant für den Kabelkran ist, beziehungsweise können sie dessen technische Eckdaten veröffentlichen? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Glückauf nach Linz!

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Laister! Vielen Dank für das freundliche Feedback und Ihr Interesse am Projekt. Der Kabelkran wird von der Schweizer Firma Nigg Seilbahnen GmbH errichtet, die Montagearbeiten dafür starten in dieser Woche. Montiert werden 2 Kabelkrane (diese dienen zum Transport von Material und Baustellenpersonal um die eigentliche Hängebrücke A26 zu bauen), eine Hilfsbrücke für das Einziehen der Tragseile der Hängebrücke sowie ein Flugmarkierungsseil. Die Nutzlast am Kabelkran wird 5.000 kg betragen, die Laufkatze hat ein Gewicht von rd. 2.000 kg (somit beträgt die „Wanderlast“ rd. 7.000 kg). Die Tragseile der Kabelkrane haben einen Durchmesser von knapp 50 mm und werden links und rechts der Donau von jeweils 2 Gittermasten gestützt. Hinsichtlich Führungen stellen wir jetzt – nach Corona – Überlegungen zu den Möglichkeiten an. Wir hoffen sehr, dass wir hier ein Angebot machen können. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Stimmt, von der „Aussichtsplattform“ zu beobachten wie Seile gezogen werden, hätte schon was.

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Thomas vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöchheim! Wie weit sind die tunnel arbeiten fortgeschritten? Und sind die arbeiten für den tunnel zum bahnhof auch schon begonnen worden? Lg

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Thomas! Für den Vortrieb der Auf- und Abfahrsrampen zur B127 und B129 sowie die ersten Teile der Haupttunnel wurden aktuell knapp 1.800 m Tunnel ausgebrochen. Der Hauptteil davon (rd. 1.400 m) südlich der Donau. Gegenstand der aktuellen Arbeiten ist ausschließlich die Herstellung der Etappe 1 der A26, d.h. der Hängebrücke über die Donau sowie die Auf- und Abfahren zur B127 bzw. B129 (Tunnelrampen). Die weitere Errichtung des Tunnel ins Richtung Bahnhof ist Inhalt der Etappe 2 (Baubeginn vss. 2024/25). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Waschbär vor 1 Jahr

Die Baustelle muss laufen. Am Tag und in der NACHT. Ich frage mich, wie lange man mit so wenig Schlaf auskommt, wie mir von dieser Baustelle im Moment zugestanden wird. Bis spät in die Nacht hinein (gestern war es nach Mitternacht bis ich aufgrund des Lärms der Bohrungen für die Vorbereitung der nächsten Sprengung endlich einschlafen konnte) ist mir keine Ruhe vergönnt. Durchschlafen gibt es seit Monaten sowieso nicht, weil die Geräusche der nächtlichen Bauarbeiten mich immer wieder wecken. Und dann um 6.10 Uhr das unfreundliche unsanfte Herausreißen aus dem Tiefschlaf durch die erste Sprengung des neuen Tages...Panikzustände...so muss sich ein Erdbeben plus Bombenangriff wohl anfühlen! Alles kein Problem für die Projektmacher können und natürlich innerhalb der erlaubten Grenzwerte. Was nützt mir das, wenn ich vor lauter Schlafentzug um meine Gesundheit fürchte?

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Waschbär! Vielen Dank für die Rückmeldung, die wir natürlich ernst nehmen. Wir haben Verständnis dafür, dass die Baustelle für viele Anrainer eine schwierige Situation und Belastung darstellt. Für den Bau der A26 wurden im Zuge der mehrjährigen Verfahren sehr konkrete und weitreichende Auflagen erarbeitet und letztlich über die Genehmigungsbescheide vorgeschrieben. Beteiligt daran waren u.a. Sachverständige für die Fachbereiche Humanmedizin, Lärm und Erschütterungen eingebunden. Diese Rahmenbedingungen aus der uns erteilten Genehmigung sollen gewährleisten, dass der Bau „verträglich“ für die Anrainer und die Umwelt ist (Umweltverträglichkeitsprüfung). Die Einhaltung dieser Auflagen wird während dem Bau laufend überwacht. Wir haben Verständnis dafür, dass die Auswirkungen der Baustelle – selbst wenn die Auflagen eingehalten werden – subjekt sehr unterschiedlich wahrgenommen werden und für Sie eine Belastung darstellen. Auch sind die Auswirkungen, zB aus dem Tunnelbau, nicht immer gleich, sondern ändern sich laufend mit dem Vortriebsstand. Wir sind laufend bemüht, Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Für Fragen steht Ihnen auch unsere Ombudsstelle unter +43 664 6010810526 bzw. A26-ombudsperson@asfinag.at gerne zur Verfügung. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöchheim, auf Facebook wurde der Bereich vor dem Ankerblock Nord als „Seiltunnel“ bezeichnet. Heißt das da kommt dann noch ein Deckel drauf? Dient das wenn primär dem Schutz der Seile oder wird der Bereich darüber dann wieder begrünt? Vielen Dank für die Auskunft.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Die Durchführung der Tragseile durch die Felskante wird im Endzustand tatsächlich in Form zweier kleiner „Tunnel“ ausgestaltet. D.h. nach dem Spannen der Seile über die Donau wird die Geländekante wieder hergestellt und der Bereich um die Seildurchführungen geschlossen und anschließend bepflanzt. Als Füllmaterial wird der gewonnen Ausbruch von der Baustelle verwendet. Zum Schutz der Seile sind diese "Seiltunnel" nicht erforderlich. Freundliche Grüße, Martin Poecheim

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Andreas vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöchheim, in Bezug auf die künftige Ausbildung und Führung der Fahrspuren, insbesondere im Bereich der Anbindung an die B127, steht, soweit ich das überblicke, öffentlich nur der Gesamtlageplan aus dem UVP-Verfahren in unzureichender Auflösung als Link auf der Website zur Verfügung. Die Spurführung innerhalb der Tunnels ist dabei überhaupt nicht erkennbar. Ist es nicht möglich hier genauere Pläne öffentlich zugänglich zu machen? FG Andreas

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Andreas! Danke für den Hinweis, wir schauen uns das an und werden nach Möglichkeit einen Plan zur Verfügung stellen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Peter vor 1 Jahr

Na? Nach 3 Wochen weiterhin noch keine Pläne dazu verfügbar? Gibts die Planung dafür überhaupt schon?

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Georg vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöchheim, wenn man so die Arbeitsschritte sieht die momentan an der nEBB stattfinden (Einheben von Fertigbetonplatten welche als „Schalung“ für die weitere Betonage dienen), habe ich mich gefragt ob die Brückenelemente, die später von der Donau aus „aufgehängt“ werden auch dann erst noch bewährt und betoniert werden müssen oder gleich der Fahrbahnaufbau folgt wie es bei den Beipässen der Vöstbrücke der Fall war. Danke Ihnen!

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Ja, auch auf unsere Stahlkonstruktion muss, nachdem diese montiert wurde, noch eine Betonplatte aufgebracht werden. Auf den Hauptträgen (Stahlhohlkasten) wird eine Fahrbahnplatte aus Beton liegen, darauf wird dann noch ein Fahrbahnbelag aus lärmmindernden Asphalt aufgebracht. Dieser Aufbau mit hohem Eigengewichtsanteil gewährleistet die für die Hängebrücke wesentliche Biege- und Torsionssteifigkeit. Wegen der einfacheren Herstellung ist geplant, die Betonplatte mit Halbfertigteilen herzustellen (zunächst Filigranplatten mit zusätzlichem Aufbeton). Die Konstruktion bei den Bypassen war - wie sie richtig schreiben - eine andere. Dort wurde der Gussasphalt direkt auf das Stahldeck (so genannte orthotrope Platte) aufgebracht. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Danke Herr Pöcheim! Kein anderer Asfinag Mitarbeiter gibt so tolle Antworten wie Sie 👍

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Toba vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöchheim, Mich würde interessieren wie weit die Tunnelbauarbeiten auf beiden Seiten der Donau fortgeschritten sind. Freundlichste Grüße 😊

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Sehr geehrter/e Toba! Derzeit arbeiten wir an drei Tunnelrampen parallel. Die Vortriebsstände sind (ca.) wie folgt: Rampe 1 Süd (an B129 Eferdinger Straße, näherliegend zu Römerbergtunnel): rd. 650 m, Rampe 2 Süd (an B129 Eferdinger Straße, näherliegend zu Wilhering): rd. 950 m, Rampe 1 Nord (an B127 Rohrbacherstraße, näherliegend zu Puchenau): rd. 120 m. Aktuelle Bild-Berichte gibt es immer wieder auf dem Youtube-Kanal von Mike Wolf "Linzer Brücken Trilogie" unter https://www.youtube.com/channel/UC1TFkaES4sbY2xoh7P4BUfQ/videos. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Toba vor 1 Jahr

Herzlichen Dank für die schnelle Antwort 🙃 😃

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Marcus vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöchheim, wann kommt der Kabelkran? Bitte um eine kurze allgemeine Info zum Projektstand. Mit freundlichen Grüßen

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Marcus! Wesentliche Bauteile des Kabelkrans wurden bereits hergestellt (etwa wie Fundamente im Bereich der Ankerblöcke), diese sind aber zwangsläufig kaum einsehbar. Weiter wichtige Schritte und vor allem das Spannen der notwendigen Seile über die Donau erfolgen aus derzeitiger Sicht bis Ende Mai, die Inbetriebnahme dann im Juni 2021. Die Tragseile für die Brücke selbst sollen dann ab dem Sommer über die Donau gespannt werden. Leider unterliegt auch unser Zeitplan coronabedingt derzeit gewissen Unsicherheiten (hier sind viele Spezialmannschaften beschäftigt). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Mario vor 1 Jahr

Hallo Hr. Pöchheim, Stimmt es dass der Vormontageplatz für die A26-Brücke beim Kraftwerk Abwinden/Asten sein wird ??? Ist ja doch etwas weit weg. Warum hat man hier nicht den Platz für die Voestbrücke weiter genutzt (beides ASFINAG Baustellen !!!) Danke für die Info

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Mario! Die Weiternutzung des Vormontageplatzes durch das Projekt A26 war eine der Möglichkeiten, die geprüft wurden. Wie Sie schreiben gibt es viele gute Gründe, die für eine Weiternutzung sprechen (und auch einige, die dagegen sprechen, wie zB ablaufende Genehmigungen). Die beiden handelnden Baufirmen haben die Möglichkeit der Weiternutzung intensiv betrachtet, wurden sich am Ende aber schlicht und einfach finanziell nicht einig. Die Distanz zum Kraftwerk Abwinden / Asten spielt bei entsprechender Planung nicht wirklich eine Rolle. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Martin aus Linz vor 1 Jahr

Sg. Hr. Pöchheim, ich freue mich über den Fortschritt des Projekts und die zukünftige Verkehrsentlastung der Nibelungenbrücke. Können Sie bestätigen dass das Auffahren der Brücke nordseitig von der B127 in Fahrtrichtung Linz kreuzungsfrei erfolgen wird? Sollte dafür eine Linksabbiegespur geplant sein, ist die nächste Verkehrskatastrophe vorprogrammiert.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Martin! Vielen Dank für das Interesse am Projekt! Die Auffahrt auf die A26-Brücke von Puchenau kommend lässt sich aus räumlichen Gründen nicht anders als mit einer Linksabbiegespur lösen. Für "kreuzungsfreie" Lösungen fehlt an dieser Stelle einfach der Platz. Entsprechend dimensionierte Abbiegespuren (deshalb wurde die Felswände in diesem Bereich deutlich zurückgesetzt) und leistungsgerechte Programmierung der Ampelsignalisierung werden diese Situation leistungsfähig halten. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard aus Linz vor 1 Jahr

S.g. Herr Pöcheim ! Können Sie mir sagen, wann der sogenannte Kabelkran für die Brückseile montiert wird?

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Gerhard! Aus derzeitiger Sicht ist die Montage des Kabelkrans für Ende März / Anfang April 2021 geplant. Die Tragseile für die Brücke selbst sollen dann ab dem Sommer über die Donau gespannt werden. Leider unterliegt auch unser Zeitplan coronabedingt derzeit gewissen Unsicherheiten. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard aus Linz vor 1 Jahr

S.g.Herr Pöcheim ! Können Sie mir sagen wie weit man schon mit dem Vortrieb für den Tunnel durch den Freinberg ist.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Gerhard! Derzeit werden südlich der Donau die beiden Rampen für die spätere Auf- bzw. Abfahrt auf die B129 Eferdinger Straße errichtet. Die Rampe 1 (jene näher Linz) hat einen Vortriebsstand der Kalotte (das ist ca. das obere Drittel des späteren Röhrenquerschnitts) von etwa 600 m, die nachlaufende Strosse (ca. die unteren beiden Drittel des späteren Röhrenquerschnitts) steht bei etwa 350 m. Von der Rampe 2 (jene näher Wilhering) sind etwa 550 m hergestellt. Aktuellen Bilder, auch aus den Tunnelröhren, finden Sie in der Facebook-Gruppe "Linzer Brücken-Trilogie" oder auf Youtube auf dem zugehörigen Kanal: https://www.youtube.com/channel/UC1TFkaES4sbY2xoh7P4BUfQ/videos. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Tanja vor 1 Jahr

Hallo! Ein wechselseitige Anhalten des Verkehrs zur Mittagszeit ist bitte in Zukunft zu vermeiden!! Fast 1,5 h Fahrzeit für 5 km sind nicht zumutbar!

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Tanja! Es bedauern, dass es gestern für Sie und andere Autofahrerinnen und Autofahrer zu längeren Verzögerungen kam. Wir haben die notwendigen Fräs- und Asphaltierungsarbeiten für einen Zeitraum mit - normalerweise - deutlich geringerem Verkehrsaufkommen disponiert. Leider war das Verkehrsaufkommen dann gestern unerwartet hoch. Wir bemühen uns täglich, den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen und die Arbeiten auf dem sehr engen Raum "rund um die B127 und B129" herum umzusetzen. Ganz ohne Störungen ist das nicht immer möglich, die virtuelle Baustelle gibt es leider nicht. Vielen Dank für Ihr Verständnis, freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Michaela vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöcheim! Gestern und heute wurde kurz nach sechs Uhr Früh der Verkehr vom Pöstlingberg kommend Richtung Linz wegen eines Schwertransportes für mehr als 20 Minuten angehalten, ein langer Stau und ein zu spät kommen in die Arbeit waren die Folge. Kann so eine Sperre nicht angekündigt werden, damit man die Möglichkeit zum Ausweichen hat bzw. sind weitere Anhaltungen geplant? Danke für die Info

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Michaela! Es tut uns leid, wenn Sie durch unserer Seiltransporte aufgehalten wurden. Von den insgesamt notwendigen 24 Transportfahren vom Zoo Linz ins Baufeld haben wir 21 abgeschlossen, 3 Stück Seiltrommeln werden kommende Woche noch angeliefert. Bei der Logistik versuchen wir, so gut es geht, verkehrliche "Spitzenzeiten" zu vermeiden, um die Auswirkungen der Anhaltungen so gut es geht zu minimieren. Wir werden uns bemühen, Ihren Hinweis auf Ankündigung umzusetzen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Herbert Korner vor 1 Jahr

Guten Tag, Neben den Ankerblöcken werden derzeit relativ tiefe Bohrung senkrecht in den Untergrund gebohrt. Können Sie uns den Zweck dieser Bohrungen mitteilen? LG Korner

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Herr Korner! Aktuell erfolgt eine solche Vertikalbohrung beim Ankerblock Süd. Über dieses (lange) Durchgangsloch werden später Datenleitungen vom Ankerblock (laufendes Echtzeit-Monitoring der Anker) zum darunterliegenden Tunnel geführt. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Klaus vor 1 Jahr

Hallo Herr Pöcheim! Aus dem Abspannblock ragen helle Rohre ein Stück heraus die anscheinend leer sind. Welchen Zweck erfüllen diese Rohre? Danke für eine Antwort

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Klaus! Die Rohre sind derzeit tatsächlich "leer" (der auf der Webcam erkennbare Überstand wird noch gekürzt). Das sind Positionen, an denen im Fall der Fälle zusätzliche Anker gesetzt werden können. Das Betrifft vor allem die Bau-, aber auch die spätere Betriebsphase. Sollte ein Anker versagen (was unwahrscheinlich ist), so kann ein neuer gesetzt werden. Insofern handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme. Um die komplexe Stahl-Bewehrung im Ankerblock beim etwaigen nachträglichen Einbringen nicht zu beschädigen wurden im Betonkörper die Leerrohre gesetzt. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöcheim, ich meine in der Ausstellung im alten Rathaus gelesen zu haben, dass erst die Brücke gebaut und anschließend der Tunnelausbruch der Urfahr Seite darüber auf die Linzer Seite zum Abtransport gebracht werden wird. Ist nach Abschluss der Bauphase 1 eigentlich geplant die Brücke für die Donauüberquerung für den Verkehr zu öffnen oder werden die Tunnelrampen auf der Linzer Seite für den Abtransport des Ausbruchs aus dem Tunnel Freinberg (Bauphase 2) benötigt? Danke, dass Sie sich immer Zeit nehmen all unsere Fragen so detailliert zu beantworten 🙂

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Vielen Dank für die Frage und für das aufmerksame Besuchen der Ausstellung. Sie haben recht, das ursprüngliche Konzept sah eine serielle Errichtung von Brücke und Tunnel vor (zunächst Brücke, dann Tunnel). Covid-19 und weitere Themen haben auch unseren Zeitplan nicht unberührt gelassen. Um Verzögerungen möglichst zu kompensieren, haben wir nach Baubeginn gemeinsam mit der Baufirma beschlossen, Brücke und Tunnel teilweise parallel zu errichten. Die Verkehrsfreigabe wird aus derzeitiger Sicht im 2. Quartal 2024 erfolgen - dann sind die Brücke und die Tunnelrampen auch für alle befahrbar. Auf der Linzer Seite werden wir die Rampe 1 (jene näher am Römerbergtunnel) für den Bau des Tunnels Freinberg nutzen, der Verkehr wird in der Rampe 2 (jene näher St. Margareten) im Gegenverkehr geführt. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Danke für die Erklärung. Wird also dann der Ausbruch auf der Urfahr Seite auch per Förderband auf Schiffe verladen werden oder per LKW abtransportiert? Vorbereitungen zur ersten Sprengung laufen ja bereits.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Der Ausbruch der Tunnelrampen nördlich der Donau wird aus derzeitiger Sicht - wie im UVP-Bescheid (Umweltverträglichkeitsprüfung) genehmigt - per Lkw abtransportiert, da die Brücke zum Vortriebsbeginn noch nicht zur Verfügung steht. Auch das Material aus den Obertage-Sprengungen wird seit dem Frühjahr 2020 per Lkw abtransportiert. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard Weixelbaumer vor 1 Jahr

Guten Tag ich habe Fragen zu den Sprengungen. Bis vor einigen Wochen gab es 3 Sprengungen am Tag, ca. um 6, um 12 und um 17 Uhr. Seit einiger Zeit wird viel öfter gesprengt und auch schon vor 6 und oft auch um 10 oder 11 Uhr Abends. 1. Warum gibt es derzeit so viele Sprengungen zu den unterschiedlichsten Zeiten? 2. Wo genau wird jetzt noch gesprengt? Ich habe gedacht, die beiden Ausfahrt-Tunnel sind schon fertig? 3. Wie lange werden die Sprengungen noch dauern? Danke und Grüße, Gerhard Weixelbaumer

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Weixelbaumer! Im Bereich der Tunnelrampe 2 (jene donauaufwärts vom Hauptportal, näher Wilhering) erfolgen untertägige Sprengungen derzeit täglich zwischen 06:00 und 22:00. Im Bereich der Tunnelrampe 1 (jene donauabwärts vom Hauptprotal, näher Linz) haben wir aufgrund der größeren Distanz zu den Tunnelportalen bereits auf den sogenannten „Durchlaufbetrieb“ umgestellt, untertägige Sprengungen erfolgen dort derzeit täglich zwischen 00:00 und 24:00. Im Bereich südlich der Donau wird der Vortrieb der Tunnelrampen aus derzeitiger Sicht bis vss. Oktober 2021 abgeschlossen. Für Fragen steht Ihnen auch unsere Ombudsstelle unter +43 664 6010810526 bzw. A26-ombudsperson@asfinag.at gerne zur Verfügung. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Herbert Korner vor 1 Jahr

Guten Tag, eine Frage bitte zum Zeitplan. Wann etwa darf man erwarten, dass der Stahlbau der Brücke montiert ist? Also wann sieht die Brücke aus der Ferne wie eine Brücke aus? LG Herbert Korner

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Korner! Vielen Dank für das Interesse. Aus aktueller Sicht sieht der Zeitplan wie folgt aus (alle Termine "voraussichtlich"): mit Ende 2020 Beginn der Montage des Kabelkrans über die Donau, ab März 2021 Montage der insgesamt 24 Stück Tragseile über die Donau (Länge rd. 500 m, bist Weihnachten werden 2 Stück Kabeltrommeln pro Woche auf die Baustelle angeliefert), ab Sommer 2021 Montage der Stahlbauteile der Brücke über der Donau. Ab dem Herbst 2021 sollte die Hängebrücke dann klar als Brücke über die Donau erkennbar sein. Gesamtfertigstellung des Projekts (inkl. der nötigen Auf- und Abfahrten in den Tunnelrampen zur B127 und B129) wird Mitte 2024 sein. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Thomas vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöcheim, mich würde da eine Frage interessieren. Die Seile der Hängebrücke werde ja bei Wärme eine Ausdehnung haben. Dann müsste sich ja im Sommer die Brücke etwas senken und im Winter heben. Ist das so richtig? Und wenn ja, um wie viel hebt, bzw. senkt sich die Brücke im Jahr? Viel Dank für die Antwort. Freundliche Grüße Thomas

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Thomas! Danke für die interessante Frage - hier habe ich mich selbst bei Projektleiter Franz Sempelmann schlau machen müssen. Ja, sie haben grundsätzlich recht, die Stahlbrücke sowie die Tragseile werden sich - unter anderem - aufgrund der Temperaturschwankungen bewegen. Daneben wirken noch andere Kräfte wie zB der Verkehr oder der Wind. Wir gehen von einer temperaturbedingten Bewegung (Absenken / Heben) in der Brückenmitte von rd. 25 cm aus. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Jogi vor 1 Jahr

S g Hr. Pöcheim, endet die Brücke im Norden oder ist ein späterer Weiterbau nach / oder Richtung Ottensheim (obere Mühlvertel) vorgesehen. Gruß jogi

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Sehr geehrte(r) Jogi! Die Brücke endet im Norden mit den jetzt in Ausführung befindlichen Anschlüssen an die B127 Rohrbacher Straße. Für einen Weiterbau der A26 fehlen die gesetzlichen Grundlagen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöchheim, ich hätte eine Frage zum Aufbau des Ankerblocks: Die 24 Tragseile werden auf den 2 Ankerschwertern montiert. Die 70m tiefen Anker rundherum sollen offensichtlich die Kräfte ableiten. Wie genau wird die Verbindung zwischen Ankern und Ankerschwert aussehen? Diese „Seile“ die aus den Bohrlöchern herausragen sehen nämlich nicht lang genug aus um um die Ankerschwerter gespannt zu werden. Weiters würde mich interessieren ob nach beendeter Seilmontage über die ganze Konstruktion noch eine Decke kommt, da die Seitenwände im vorderen Bereich oben noch offene Bewährungseisen haben. Vielen Dank für die Auskunft.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Georg! Vielen Dank für die Frage, ich werde versuchen, diese so gut es geht textlich zu beantworten (kann hier leider kein Bild hochladen). Also: 1. Die rd. 100 (bis zu 70 m langen) Anker halten den betonierten Ankerblock. Die von Ihnen beschriebenen „Seile“, die noch aus dem Block herausragen sind die Enden dieser Litzenanker (hier kann nach Bedarf und beim späteren Lastwechsel – wenn die Brücke montiert und dann betrieben wird – nachgespannt werden). 2. Der Ankerblock hält die Ankerschwerter. Die zwei rd. 50 Tonnen schweren Ankerschwerter (Stahl) sind – vereinfacht gesagt – im Ankerblock einbetoniert und werden vom Betonkörper gehalten. 3. Die beiden Ankerschwerter halten die Tragseile, die über die Donau gespannt werden. Jeweils 12 Tragseile werden – wieder vereinfacht gesagt – in ein Ankerschwert eingefädelt (insgesamt 24 Tragseile bei 2 Ankerschwertern, jedes Tragseil hat einen Durchmesser von 14,5 cm). Die Tragseile werden hinten am Ankerblock von Haltehülsen gehalten. Ich hoffe die Information ist soweit verständlich. Die 24 Tragseile werden in den kommenden Wochen angeliefert (2 Seiltrommeln erkennt man im Hintergrund auf der Webcam). Die Montage über die Donau erfolgt im kommenden Frühjahr. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Georg vor 1 Jahr

Super, vielen Dank für die ausführliche Erklärung 👍

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Georg vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöchheim, ich hätte eine Frage zum Aufbau des Ankerblocks: Die 24 Tragseile werden auf den 2 Ankerschwertern montiert. Die 70m tiefen Anker rundherum sollen offensichtlich die Kräfte ableiten. Wie genau wird die Verbindung zwischen Ankern und Ankerschwert aussehen? Diese „Seile“ die aus den Bohrlöchern herausragen sehen nämlich nicht lang genug aus um um die Ankerschwerter gespannt zu werden. Weiters würde mich interessieren ob nach beendeter Seilmontage über die ganze Konstruktion noch eine Decke kommt, da die Seitenwände im vorderen Bereich oben noch offene Bewährungseisen haben. Vielen Dank für die Auskunft.

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Maximilian C. vor 1 Jahr

Nehme ich richtig an, dass die B127 nur in Nähe Linz / Urfahr entlastet wird, aber nicht in Richtung Puchenau? Sodass das Verkehrsaufkommen gleich bleibt zwischen neuer Tunnelabfahrt B127 und Puchenau? Danke für Ihre geschätzte Rückmeldung.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag Herr C.! Aus Richtung Ottensheim / Puchenau kommend wird der Verkehr durch die künftige A26-Donaubrücke stadteinwärts besser verteilt (Möglichkeit, die Donau entweder über die A26 oder die Nibelungenbrücke zu queren, je nach Ziel der Fahrt). Dies wird zB die verkehrliche Situation in der Rudolfstraße verbessern. Von der A26-Brücke in Richtung stadtauswärts (Richtung Puchenau / Ottensheim) kann durch das Projekt keine Entlastung erfolgen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Werner G. vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Pöcheim! Zwischen B127 und Widerlager Nord wird ein tiefer Graben parallel zur Straße gegraben/gesprengt. Gut sichtbar auf dem Facebook-Video auf „Linzer Brücken-Trilogie“ von Mike Wolf vom 17.September. Für was ist dieser Graben? Danke und schöne Grüße, Werner G.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag Herr G.! An der beschriebenen Stelle errichten wir eine sogenannte Gewässerschutzanlage, die im späteren Tunnelbetrieb als Sammel- (Retention) und Reinigungsbecken für die Abwässer aus den nördlichen Tunnelrampen dient. Gleichzeitig wird dieses Becken im Fall von Unfällen / Havarien Schadstoffe sammeln / zurückhalten. Wir haben mittlerweile übrigens die Sohle des Ausbaus für diese Grube erreicht, keine weiteren Sprengungen an dieser Stelle. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Herbert Korner vor 1 Jahr

Guten Tag, können Sie abschätzen, zu wieviel Prozent die Bohrungen für den Ankerblock südlich der Donau schon fertiggestellt sind? Die Schalung für den Ankerblock Nord ist beinahe fertig und scheinbar sehr aufwändig. Wird auf der Südseite auch ein vergleichbarer Aufwand nötig werden? LG Herbert Korner

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Korner! Danke für Ihr Interesse am Projekt. Beim Ankerblock Süd sind aktuell 90 der insgesamt 105 Anker fertig eingebaut. Die Arbeiten für die Anker werden voraussichtlich Anfang Oktober abgeschlossen. Danach folgen wie im Norden, Schalungs-, Bewehrungs- und Betonarbeiten bis voraussichtlich Februar 2021. Sind die beiden Ankerblöcke fertig können die Arbeiten für die Montage der Tragseile beginnen. Ja, die Schalung des Ankerblocks im Norden ist ein handwerkliches Meisterwerk. Die 3. und letzte Betonage wird - wenn die Witterung passt - diese Woche erfolgen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Erwin B vor 1 Jahr

Danke für die rasche Antwort. Der Stau war nicht zu den Stoßzeiten sondern schon um 14.25 Meiner Meinung nach könne man 1oder 2 Betonteile bei der Absperrung entfernen sodass die KLWs besser zufahren können bez. zum warten auf die Befüllung der LKWs gestern war es so das die LKWs auf der B 127 warten mussten bis sie zufahren konnten sodass es natürlich zu Verzögerungen kam Ich weiß es ist nicht einfach aber vielleicht gibt es eine Lösung das der Stau nicht zu lange wird mfg Erwin B.

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Erwin B vor 1 Jahr

Danke für die rasche Antwort. Der Stau war nicht zu den Stoßzeiten sondern schon um 14.25 Meiner Meinung nach könne man 1oder 2 Betonteile bei der Absperrung entfernen sodass die KLWs besser zufahren können bez. zum warten auf die Befüllung der LKWs gestern war es so das die LKWs auf der B 127 warten mussten bis sie zufahren konnten sodass es natürlich zu Verzögerungen kam Ich weiß es ist nicht einfach aber vielleicht gibt es eine Lösung das der Stau nicht zu lange wird mfg Erwin B.

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Erwin. B. vor 1 Jahr

Sehr geehrte hr pöcheim Gibt es eine Möglichkeit den Baustellverkehr Besser zu regeln sodass die Lkws nicht auf der b127 wie heute (01.09.20)halten sondern den Verkehr flüssig halten zwischen linz und puchenau bezw puchenau und linz den die heutige Fahrzeit von der nibelungenbrücke bis Ende der Baustelle von über 30minuten ist einfach zu lange MfgE. B.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr B.! Vielen Dank für die Rückmeldung. Wir geben das gerne an die Baustelle weiter. Vor dem Hintergrund der äußerst beengten Platzverhältnisse auf dieser Baustelle geben wir uns Mühe, den Verkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen bzw. Beeinträchtigungen so gut es geht außerhalb der Stoßzeiten zu legen. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Erwin. B. vor 1 Jahr

Sehr geehrte hr pöcheim Gibt es eine Möglichkeit den Baustellverkehr Besser zu regeln sodass die Lkws nicht auf der b127 wie heute (01.09.20)halten sondern den Verkehr flüssig halten zwischen linz und puchenau bezw puchenau und linz den die heutige Fahrzeit von der nibelungenbrücke bis Ende der Baustelle von über 30minuten ist einfach zu lange MfgE. B.

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Freinberger vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Pöcheim! Wir können hier am Freinberg eigentlich jede untertägige Sprengung kurz nach 6 Uhr überraschend laut und unangenehm hören und fühlen. Während der Woche muss ich arbeiten, da spielt das keine große Rolle. An Samstagen sieht das schon anders aus. Ich weiß nicht so recht, wie das in einem Durchlaufbetrieb und vor allem nachts funktionieren soll mit dem Schlafen. Ist mit einer deutlichen Reduktion der Belästigung zu rechnen, wenn die Sprengungen weiter im Berg erfolgen? Ist das reiner Luftschall oder handelt es sich auch schon um Körperschall aufgrund des Felsenuntergrundes?

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag! Derzeit erfolgen Sprengungen 3x täglich - um kurz nach 06:00, gegen die Mittagszeit und Abends um etwa 18:00 (Verschiebungen sind hier möglich). Maximal zulässige Auswirkungen (Lärm, Erschütterungen etc.) sind über den UVP-Bescheid klar geregelt, wir und selbstverständlich auch die Behörde beobachtet den Baufortschritt diesbezüglich sehr genau. Für eine konkretere Aussage bitte ich sie um eine Rückmeldung an die Ombudsstelle (weil für eine genauere Antwort u.a. der genaue Ort Ihrer Liegenschaft wichtig ist, zB für eine Aussage welche Art von Schall Sie aktuell erreicht und wie sich das ändern wird). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Gerhard Weixelbaumer vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Pöchheim jetzt habe ich gerade gelesen, dass Sie Spreng-Warnungen per SMS versenden. Ich wohne am Edelweissberg. Wäre es möglich, mir auch solche SMS zu senden? Danke und Grüße Gerhard Weixelbaumer 0660-5543636

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Gerhard Weixelbaumer vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Pöchheimer, ich habe ein Haus im Zaubertal am Edelweissberg und höre seit ein paar Monaten zu unregelmäßigen Zeiten ein fernes "bumpern" so ähnlich wie donnergrollen. Sehr oft kurz vor 6 oder 7 Uhr in der Früh aber auch öfters unterm Tag. Ich habe schon die Solaranlage durchchecken lassen und auch die Heizung prüfen lassen, ob Luft in den Leitungen ist. Hat aber nicht geholfen. Jetzt hat mich gestern eine Bekannte auf die Idee gebracht, dass das die Sprengungen sein könnten, die wir im Haus hören. Kann das sein? Werden die Sprengungen meistens kurz vor 6 oder 7 Uhr durchgeführt? Wäre es möglich dass Sie mir ein kurzes Mail schicken, wann in der kommenden Woche die Sprengungen durchgeführt werden? Ich wäre Ihnen sehr dankbar dafür weil wir sind schon etwas ratlos, weil wir die Ursache für unser Problem nicht finden können. Danke und Grüße, Gerhard Weixelbaumer weixelgeist@gmail.com 0660-5543636

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Guten Tag Herr Weixelbaumer! Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, ich habe Ihnen zu dieser Anfrage wie gewünscht ein Mail geschrieben. Ganz kurz - auch für andere Leser - zu der Frage: Bei den Sprengungen unterscheiden wir grundsätzlich zwischen obertägige Sprengungen (Felsabtrag entlang B129 und B127) und untertägige Sprengungen für die Tunnelrampen (derzeit nur südlich der Donau). Die obertägigen Sprengungen finden in der Regel jeweils Di, Mi und Do jeweils um ca. 10:15 satt (verbunden mit Sperren der Landesstraßen). Die untertägigen Sprengungen erfolgen derzeit 3x täglich um kurz nach 06:00, gegen die Mittagszeit und Abends um etwa 18:00. In beiden Fällen sind Änderungen möglich, da wir auf die jeweiligen Verhältnisse vor Ort (Witterung und auch Geologie) reagieren müssen. Wir hoffen, dass diese Angaben vorerst ausreichen um den "Gegenscheck" zu machen ob die wahrgenommenen Geräusche unseren Sprengungen zuzuordnen sind. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Max Lob vor 1 Jahr

Durch die Sprengungen zittert unser Haus, es wurde jedoch keine Bestandsaufnahme durch Sie veranlasst (Häuser auf der anderen Strassenseite wurden aufgenommen). Gibt es die Möglichkeit, diese noch nachzuholen? Mit freundlichen Grüßen (Kontakt: project.21(at)web.de)

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Sehr geehrter Herr Lob! Wir haben auf unserer A26-Webseite zum Thema der laufenden Sprengungen Information in Form von Fragen/Antworten ("FAQ") zusammengestellt. Sie finden diese Information hier: https://www.asfinag.at/verkehrssicherheit/bauen/bauprojekte/a-26-linzer-autobahn-knoten-linz-hummelhof/. Wir bitten Sie um Rückmeldung an die Ombudsstelle, diese wird das Thema geordnet an die Projektleitung bzw. die zuständigen Stellen weitergeben. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Thomas Hansbauer vor 1 Jahr

Hallo, habe weiter unten gelesen, dass meine Frage schon beantwortet worden ist (Umschlag im Ennshafen). Hat sich damit erledigt.

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Thomas Hansbauer vor 1 Jahr

Guten Morgen, was passiert eigentlich mit dem Tunnelaushub auf der Südseite, der mit dem Schiff abtransportiert wird ?

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Buchberger E vor 2 Jahren

Guten Morgen Hr Pöcheim Danke für die Antwort Habe es schon gesehen mfg B.E.

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buchberger E. vor 2 Jahren

Sehr geehrter Hr Pöchheim Ich habe eine frage wie lange dauern die Arbeiten noch (Aufgraben der B 127 im Baustellenbereich der Fahrbahn ) dadurch noch viel mehr Stau am Morgen ,oder wird das ein Dauerzustand Danke füe ihre Antwort

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Buchberger! Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir können voraussichtlich bereits heute Abend die Verschwenkung der Fahrspuren rückbauen und diese Arbeiten abschließen. Wir waren bei diesen Arbeiten bemüht, die traditionell etwas verkehrsärmere "Urlaubszeit" zu nutzen und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Markus vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Pöchheim, vielen Dank für die neue Kameraposition auf der Urfahranerseite! Das ging ja prompt. Herzliche Grüße, Markus

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Markus vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Pöchheim, vielen Dank für die interessanten Informationen, die Sie über diesen Blog liefern. Auch die von den Webcams gelieferten Bilder sind interessant, wären aber noch interessanter, wenn die Kameras neu positioniert würden. Besonders die in Urfahr lässt nicht viel erkennen, die Linzer-Seite ist kaum zu sehen. Ich weiß natürlich, dass es wichtigere Angelegenheiten gibt, aber sollte es sich mal machen lassen...

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Markus! Danke für den Hinweis - wir arbeiten an der Neupositionierung der Kamera im Bereich nördlich der Donau. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Mario Laister vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Pöcheim! Ich verfolge seit längerem das Projekt mit Hilfe der beiden Webcam's und habe 2 Fragen: 1. Zum Bau der Hängebrücke ist der Einsatz eines Kabelkrans geplant. Gibt es schon einen Termin ab wann der aufgebaut wird und können/dürfen Sie den nennen? 2. Ist geplant eine Baustellenführung für interessierte Besucher(gruppen) anzubieten? Besten Dank für Ihre Antwort und Glück auf nach Linz! Mario Laister

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Laister! Danke für Ihre Fragen und das Interesse an unserer Baustelle. Folgende Antworten von unserer Seite: Die Montage des Kabelkrans über die Donau wird aus derzeitiger Sicht Ende des Jahres 2020 starten. Erste Vorbereitungsarbeiten werden schon umgesetzt, man kann im Bereich des Ankerblocks Nord zB im Hintergrund schon die Streifenfundamente für den Kabelkran erkennen. Die Tragseile der Hängebrücke über die Donau werden daran anschließend ab voraussichtlich März 2021 montiert. Führungen für Gruppen bieten wir auf unseren Baustellen - nach Voranmeldung - grundsätzlich an. Bis auf weiteres besteht diese Möglichkeit allerdings aufgrund der Covid-19 Situation leider nicht. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Spatzenbergbewohner vor 2 Jahren

Guten Tag Herr Pöchheim: Die Übersendung einer Spreng Warnungen via SMS halte ich für eine gute Einrichtung, JEDOCH: Heute habe ich mir Urlaub genommen um die in Richtung B 127 befindliche Hang-Wiese zu mähen. Damit gelange ich bis ca. 80- 100 m an die B 127 heran. (das könnte gefährlich werden...) SPRENG-AVISO für 8:45 per SMS... Sprengung fand aber nicht statt. Ich rüste meinem Mäher und will zu arbeiten beginnen und um 10:00 eine Pause zu machen, weil die nächste Sprengung um 10:10 stattfindet. Um Ca 9:55 dann plötzlich DOCH Sprengung, aber welche? Erst Erschrecken, dann Erkenntnis: 10:15 nächste Detonation Ich will damit ausdrücken, dass ein SPRENG AVISO- schon stimmen soll! Die erste erwähnte Sprengung wurde über 1 Stunde später durchgeführt. In diesem Fall habe ich meine Arbeiten nahe dem Sprenggebiet nach Ihren Mitteilungen eingeteilt.. Bitte sorgen Sie dafür, dass auch eventuelle Absagen oder Verschiebungen gemeldet werden. Es geht dabei nicht nur um die Gefahr eventuellen Steinregens (wie gehabt), sondern auch darum, sich rechtzeitig in geschlossene Räume zu begeben, um das Erschrecken zu minimieren

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Guten Tag werter Spatzenbergbewohner! Einleitend habe ich den starken Verdacht, dass wir uns auch persönlich kennen bzw. Sie auch alle Kontaktdaten der verantwortlichen Projektmitarbeiter haben. Da Sie den (anonymen) Weg über dieses Forum gewählt haben, antworte ich natürlich gerne auch hier (mit Klarnamen). Und um es kurz zu machen: ja, Sie haben recht, die Hinweis-SMS für die unmittelbaren Anrainer sollen, um den Zweck der Minimierung des Erschreckens zu erfüllen, natürlich die korrekten Zeitpunkte ausweisen. Wir haben das auch in der letzten Anrainer-Infoveranstaltung besprochen. Wir haben bei zahlreichen Sprengungen bewiesen, dass das grundsätzlich zuverlässig funktioniert. Den Grund der heutigen Verzögerung kenne ich (noch) nicht. Künftig sollte bei Verzögerungen, aus welchem Grund auch immer, ebenfalls eine Verständigung erfolgen. Ihre Rückmeldung werden wir natürlich gerne auch an die ausführende Firma weitergeben. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Lukas Gabriel vor 2 Jahren

Hallo Herr Pöcheim, ich habe beim Vorbeifahren gesehen, dass auf der Urfahranerseite ein Fahrzeugkran steht bzw aufgebaut wird. Mich würde interessieren, wofür dieser Fahrzeugkran verwendet wird? Auf der Linzerseite ist der Tunnel der ersten Rampe schon relativ lang, Wie oft wird bei diesem Tunnel gesprengt und um wieviel wird der Tunnel pro Sprengung länger?

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Herr Gabriel! Der Autokran / die Autokräne werden in den nächsten Tagen einen sehr großen Turmdrehkran aufbauen, der von der B127 aus das Baufeld oben am Ankerblock Nord bedienen wird. Zum Tunnelvortrieb auf der Linzer Seite: derzeit haben wir einen Abschlag (eine Sprengung) pro Tag. Das ist u.a. (noch) den beengten Platzverhältnissen geschuldet. Pro Abschlag schaffen wir aktuell zwischen 1 und 2 Meter Tunnelvortrieb. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Lukas Gabriel vor 2 Jahren

Hallo Herr Pöcheim, danke für die Antwort. Wird damit der Kran, der direkt beim Ankerblock Nord steht überflüssig und abgebaut? Laut der Webcam schaut der Ankerblock Nord bzw. die Betonage des Ankerblocks schon relativ weit fortgeschritten aus. Können Sie mir sagen, was da in nächster Zeit geplant ist? Danke. Freundliche Grüße

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Maria vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Pöcheim! Ich fahre täglich an der Baustelle vorbei (freue mich, wenn ich keinen Umweg über die Nibelungenbrücke mehr machen muss) und habe zwei Fragen: - Wann wird voraussichtlich mit dem Spannen der Seile begonnen und - auf der Linzer Seite wurde die Fahrbahn verbreitert. Was ist damit geplant? Danke für Ihre gelegentliche Rückinfo.

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Maria! Leider wurde auch der Zeitplan für die A26 aufgrund Covid-19 etwas in Mitleidenschaft gezogen. Die ersten Tragseile werden wir voraussichtlich Anfang 2021 auf der Baustelle haben und dann mit der Montage über die Donau beginnen. Die Verbreiterung der Fahrbahn auf der Linzer Seite dient schlicht der Gewinnung von mehr Platz. Das Baufeld ist in diesem Bereich extrem beengt, daher wird die B129 Eferdinger Straße ein Stück zur Donau hin verschwenkt. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Markus vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Pöcheim, vielen Dank für die Möglichkeit, Fragen zu den Bauarbeiten zu stellen. Wann wird mit den Tunnelarbeiten für die Zufahrten begonnen?

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Markus! Vielen Dank für die Frage an dieser Stelle! Wir treffen bereits in der letzten Aprilwoche die Vorbereitungen, ab Mai laufen dann die Arbeiten zur Errichtung der Rampentunnel für die spätere Auffahrt von den Landesstraßen auf die A26-Hängebücke (die ca. 10 m über dem derzeitigen Straßenniveau der B127 bzw. B129 liegen wird). Mit den Arbeiten beginnen wir zunächst auf der Linzer Seite (B129). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Markusaa vor 2 Jahren

Sehr geehrter Herr Pöcheim, vielen Dank für die Möglichkeit, Fragen zu den Bauarbeiten zu stellen. Wann wird mit den Tunnelarbeiten für die Zufahrten begonnen?

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Mario vor 2 Jahren

Hallo ! Können Sie mir sagen was auf der Urfahraner-Seite der Brücke neben dem Ankerblock errichtet wird. Eine Stahlbaukonstruktion mit Geländer. Eine Plattform ??? Aber wofür ???

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Guten Morgen Mario! Wir errichten dort eine Beobachtungs- und Kontrollplattform die v.a. den zahlreichen Bauaufsichten und Fachpersonen in den nächsten Jahren einen guten Überblick über die Baustelle ermöglichen wird (aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse innerhalb des Baufeldes ist das eine wesentliche Sicherheitsmaßnahme). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Martin vor 2 Jahren

Guten Tag! Ich bin Anwohner der B129 und bemerke seit Beginn der Bautätigkeiten eine starke Zunahme an LKW , welche von dieser Baustelle Material Richtung Eferding abtransportieren. Wie lange werden diese Fahrten noch in etwa andauern? Der Großteil sollte dann in Zukunft laut Projektbeschreibung ja per Schiff abtransportieren werden. Mfg

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Martin! Tatsächlich wird das Material (Bodenaushub und Felsabtrag) der aktuell laufenden Arbeiten südlich der Donau genehmigungskonform über die B129 in Richtung stadtauswärts abtransportiert. Diese Arbeiten werden noch vss. bis Februar 2020 laufen. Die Arbeiten zur Errichtung der Schiffsanlegestelle laufen parallel auf Hochtouren. Später erfolgt dann der Abtransport von Ausbruchsmaterial aus dem Tunnel Freinberg - wie von dir erwähnt - mittels Schiff über die Donau. Aber auch hier werden in der Startphase, nämlich bis die notwendigen Installationen im Berg (Förderbänder, Brecher etc.) hergestellt sind, auf einen Transport mit LKW angewiesen sein. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Martin vor 2 Jahren

Guten Tag! Warum fahren aktuell wieder unzählige LKW von der Linzer Seite Richtung Eferding? Die Situation hat sich schon einmal gebessert, zur Zeit sind es zig LKW die Stündlich Material abtransportieren? MfG Martin

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Martin! Das Material aus dem Tunnel wird Vorort gebrochen und mittels Schiff abtransportiert. Umschlagplatz ist aktuell der Ennshafen, von dort erfolgt dann (nicht mehr im Einflussbereich der ASFINAG) eine Verteilung je nach Abnehmer. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Martin vor 2 Jahren

Danke für Ihre Rückmeldung. Ich kann jedoch mit Gewissheit sagen das diese LKW 's mit ungebrochenen Material von der Baustelle wegfahren.

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Martin Pöcheim vor 1 Jahr

Hallo Martin! Die Manipulation des Materials aus dem Tunnel habe ich im letzten Posting beschrieben (Schiff -> Ennshafen -> Umschlag). Material aus dem Obertagabtrag wird teilweise direkt per Lkw abtransportiert (es kann sein, dass das die beobachteten Lkw sind). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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RS vor 2 Jahren

An jeder Baustelle gibt es Baustellenstrom, aber wenn die Arbeitschiffe der ASFNIAG am Donauufer festmachen, dann laufen bei Tag und bei Nacht die unweltfeindlichen Schiffsdiesel (von Fr Nm bis So Früh ohne Pause), verpesten damit zusätzlich die Luft und produzieren neben den vielen Schadstoffen auch noch unnötigen Lärm, der besonders in den Nachtstunden weit zu hören ist. Bravo für so viel Weitsicht und gelebten Umweltschutz. Kein Wunder, das unsere Kinder inzwischn Sturm gegen so viel Ignoranz laufen.

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Guten Tag RS (unbekannterweise)! Das erwähnte Stromaggregat versorgt die tagsüber auf der schwimmenden Plattform benötigten Geräte und lädt die Akkus für den Nachtbetrieb. Aufgrund der laufenden Positionswechsel hat dieses Arbeitsgerät keinen dauerhaften Stromanschluss (wie auch andere mobile Arbeitsgeräte wie Bagger und LKW). Während der Nacht läuft das Stromaggregat nicht. Alle auf der Baustelle verwendeten Geräte entsprechen gem. UVP-Bescheid modernen Standards. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Unbekannterweise vor 2 Jahren

Ich denke, Sie verstehen da etwa nicht ganz, vlt auch beabsichtigt. Daher nochmals und in anderen Worte: Es läuft offenbar der Schiffsdiesel zur Stromversorgung sobald das Arbeitsschiff an der Lände verheftet wird, also dort festgemacht hat (direkt vor den dortigen Wohnhäusern und genau gegenüber dem Naherholungsgebiet in Alturfahr). Während das Schiff am Wasser im Einsatz ist, stellt ein laufender Schiffsmotor ja in der Regel einen verständlichen Nutzen dar. Der Schiffsdiesel läuft also außerhalb der Arbeitszeit Tag und Nacht! Mit entsprechendem Lärm und Gestank. Letztes WE von Fr Nm bis Mo Morgen durchgehend, nun offenbar auch während der Woche ab Arbeitschluss bis in den Morgen. Sollte das ein "UVP-Bescheidmässiges" Stromaggregat sein (was ich bei dem Lärm und Gestank stark bezweifle), dann werden Sie falsch informiert. Da gehört ein Stromanschluss gelegt, aber pronto.

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Asfinag vor 2 Jahren

Lieber RS, wir haben noch einmal vor Ort nachgefragt. Grundsätzlich wird das Schiffsaggregat im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 6 Uhr früh nicht in Betrieb genommen. In den letzten Wochen fielen leider einmal die Batterien aus, welche für die Versorgung des Schiffes über Nacht zuständig sind. Deswegen mussten die Aggregate auch die Nacht durchlaufen. Das ist bereits behoben und stärkere Batterien besorgt. Freundliche Grüße, Ihre ASFINAG

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Christoph vor 2 Jahren

Guten Tag, ein Fahrstreifen der B127 ist auf eine Länge von ca 500m seit einigen Monaten gesperrt. Bis jetzt sind aber keine Tätigkeiten erkennbar (ausgenommen Sprengungen Anfang September), die die Länge der Strassensperre begründen ? Kran/Mitarbeiter sind zentral um die Baustelle.95% der gesperrten Fläche ist leer. Ab September (Urlaubsende /Schulstart) wird dies zu großen Problemen in der Früh & am Abend für Pendlier bringen

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Martin Pöcheim vor 2 Jahren

Hallo Christoph! Tätigkeiten in diesem Bereich finden, derzeit noch, unregelmäßig statt. Ein ständiges Auf- und Abbauen würde die Abwicklung der Baustelle massiv verzögern und verteuern. Auch der Flüssigkeit und vor allem Sicherheit des Verkehrs würde es nicht dienen, da sich Verkehrsteilnehmer ständig auf neue Situationen einstellen müssten. Die A26 wird nach Verkehrsfreigabe Verbesserungen vor allem für Pendlerinnen und Pendler bringen - bis dahin versichern wir Ihnen, dass der gesamte Bauablauf darauf ausgerichtet ist, die Verkehrsteilnehmer so wenig wie unbedingt nötig zu belasten (die virtuelle Baustelle existiert leider nicht). Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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Christian vor 3 Jahren

Guten Tag, ich hätte einige Fragen zur Verkehrsführung auf der Baustelle: - gibt es eigentlich eine Begründung warum auf der B127 die Richtungsfahrbahn zum Baustellenausgang stadtauswärts auf den linken Fahrstreifen mündet? Dies führt auf dieser Strecke bis Puchenau zu einer heillos mit Träumern überfüllten linken Spur, da hier oft und gerne (schon vor Errichtung der Baustelle) das Rechtsfahrgebot ignoriert wurde und dieses Verhalten mit Änderung der Verkehrsführung meiner Ansicht nach stark zugenommen hat. Ich empfinde dies als Sicherheitsrisiko da viele soweit links fahren, dass die Rückspiegel der Autos schon weit über die doppelte Sperrlinie in den Gegenverkehr ragen. - wie lange wird die Verkehrsführung auf der B127 in der Art erhalten bleiben? bis Ende der Baustelle? - wieso wurde die Verkehrsführung stadteinwärts auf der B127 nicht wieder wie bei der Baustelle zur Leitungsverlegung gestaltet? hier war der Einfädelbereich deutlich großzügiger dimensioniert und die Flüssigkeit des Verkehrs viel besser.

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Martin Pöcheim vor 3 Jahren

Hallo Christian! Vielen Dank für die Anregungen, die wir gerne einer weiteren Prüfung unterziehen werden. Selbstverständlich sind die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer wie auch die Baustellensicherheit unser zentrales Interesse, wir versuchen beide Ziele bestmöglich unter einen Hut zu bekommen. Die Verkehrsführungen werden mit dem Ziel der Optimierung des Verkehrsflusses laufend begutachtet und wenn nötig und möglich angepasst. Konkret werden wir v.a. die Verkehrsführung stadteinwärts in den nächsten Wochen in Abstimmung mit der Verkehrsbehörde und der Exekutive anpassen. Die Verkehrsführung im Bereich der B127 wird mindestens bis Ende 2019 in der derzeitigen Form aufrecht bleiben. Anschließend wird die Verkehrsführung den Bauphasen und dem dazugehörigen Verkehrsbescheid entsprechend angepasst, konkrete Aussagen dazu sind derzeit leider noch nicht möglich. Freundliche Grüße, Martin Pöcheim

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GM vor 3 Jahren

Bravo; Als Linzer sehe ich die neue Brücke als Entlastung, Erhöhung der Lebensqualität und spannendes Bauwerk ..

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Markus vor 3 Jahren

Vielen Dank für die äußerst interessanten Informationen. Solche Projekte verdienen nicht nur mehr Aufmerksamkeit, sondern auch mehr Wertschätzung, da hier Dauerhaftes für die Allgemeinheit geschaffen wird.

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mike vor 3 Jahren

endlich bekommt linz die lang ersehnten brücken ! vor allem die donaubrücke/hängebrücke a 26 dürfte nicht nur verkehrstechnisch eine absolute bereicherung werden, sondern auch als absolut attraktives merkmal im donautal, vor den toren von linz, die menschen begeistern. glück auf !

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